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Verkaufsgebühren steigen

Auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind die teilweise drastischen Gebührensteigerungen, die die Handelsplattform Ebay in einer Mail an alle Mitglieder angekündigt hat. Während die Angebotsgebühr für Ebay-Shops um ein Drittel gesenkt wird, langt das Unternehmen bei den Verkaufsprovisionen kräftig zu. Bislang berechnete Ebay bei Verkaufspreisen zwischen 1 und 50 Euro fünf Prozent als Provision, künftig werden bei Verkaufspreisen bis 25 Euro zehn Prozent in Rechnung gestellt, Waren zwischen 25 und 50 Euro kosten acht Prozent zuzüglich 2,50 Euro Provision. Auch für teurere Waren ändern sich die Sätze, hier fallen die Kostensteigerungen für die Händler aber nicht so drastisch aus. Im Gegenzug streicht Ebay die Ausgleichsgebühr für eingestellte, aber nicht verkaufte Artikel, außerdem werden Shop-Artikel in Zukunft auf allen Artikel- und Suchergebnisseiten angezeigt. Für Festpreisangebote bei Büchern und Tonträgern verlangt Ebay künftig einheitlich zwölf Prozent des Verkaufspreises als Provision. fk

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