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Hochzeit per Internet. Im echten Leben getroffen haben sie sich noch nie, geheiratet haben sie aber trotzdem, und zwar online. Rita Sri Mutiara Dewi, Lehrerin aus Indonesien, hat ihren Mann Wiriadi in einem Internet-Chatroom kennen gelernt. Aus dem regelmäßigen Kontakt per E-Mail und Telefon wurde mehr, und schließlich folgte im November dann der Heiratsantrag – online versteht sich. Und weil der Bräutigam, der in Kalifornien arbeitet, nicht von seiner Arbeit wegkonnte, fand die Hochzeit als Videoübertragung im Netz statt. Ein muslimischer Geistlicher habe der Online-Zeremonie beigewohnt und sie für rechtmäßig erklärt, sagte Dewi. Jetzt planen die beiden frisch Verheirateten ihr erstes Treffen: Im Februar will Dewi in die USA fliegen. is

Schönheits-OP zum Schnäppchenpreis. Die Auftragsplattform Jobdoo.de vermeldet, dass auf ihrer Plattform zunehmend Schönheitsoperationen versteigert werden. "Neben der schnellen Dauerwelle oder regelmäßigen Altenbetreuung suchen immer mehr Menschen auch den besten Schönheitschirurgen zum günstigsten Preis über das Internet. Brustvergrößerungen, Lidstraffungen oder Haartransplantationen sind bei Jobdoo.de längst keine Besonderheit mehr", so das Unternehmen. Im jüngsten Fall war ein 25-Jähriger aus München mit schütterem Haupthaar bereit, 3.000 Euro für eine Haartransplantation auszugeben. Das billigste Angebot belief sich auf 1.000 Euro. Für 2.600 Euro habe der Auftraggeber allerdings einer Münchner Klinik den Zuschlag gegeben. Jobdoo.de betont, dass sich die Ärzte, genau wie Handwerker und Dienstleister, registrieren lassen und ihre Kenntnisse durch Zulassungen und Zeugnisse belegen müssen. Schließlich sei Sicherheit gerade im Gesundheitsbereich enorm wichtig. is

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