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Internet-Verband Eco und Beck et al. veranstalten Podcast-Kongress in München

Geschlossene Gesellschaft

Corporate Podcasting" und "informelles Lernen" waren die übergeordneten Stichwörter für die ersten beiden Teile des Podcast-Kongresses. Eingeladen hatten der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. Eco und Mitorganisator Beck et al. Services GmbH.

Das Interesse an dem ersten deutschen Podcast-Kongress in München war so groß, dass die Veranstalter zum Schluss die Interessenten abweisen mussten. Denn der gewählte Veranstaltungsort ist zwar feudal, unterliegt aber strengen feuerpolizeilichen Auflagen: Nur 100 Besucher dürfen in den Königssaal der Bayerischen Staatsoper, der als Tagungsort diente. Ein Umzug der Veranstaltung in einen größeren Saal war kurzfristig nicht möglich. Insgesamt zählte der Eco 140 Teilnehmer, darunter viele Journalisten.

Am Spätnachmittag verlieh der Podcast-Club e.V., der inzwischen 190 Mitglieder hat, Awards in vier Kategorien: "Kulturgut", "Kulturaktion", Kulturklang" und "Kulturvergnügen". Fast 100 Podcaster hatten sich selbst beworben oder andere für eine Nominierung vorgeschlagen, doch die Jury wollte auch private Podcasts berücksichtigen, von denen es laut Angaben des Podcast-Clubs in Deutschland mittlerweile über 500 gibt.

Nach dem dritten thematischen Abschnitt des Kongresses über "Private Podcasting" warteten alle gespannt auf die Bekanntgabe der Gewinner. Und die waren: Wolfgang Tischer, Herausgeber und Gründer von "Das Literatur-Caf?", Alexander Wunschel für seine Podcast-Umfrage, Markus Kaes für den Musik-Podcast "Chillerstadt" sowie die "Chicks on Tour", die in ihrem Podcast von den Erlebnissen einer Abba-Coverband berichten.

Tischer freute sich beim Entgegennehmen des Preises darüber, dass seine Interview-Partner nicht nur mit den renommierten Medien, sondern auch mit ihm als Podcast-Reporter gesprochen haben. Annik Rubens, die unter www.schlaflosinmuenchen.net bloggt und einen Podcast produziert, erhielt einen Sonderpreis für ihre Verdienste um die Podcast-Szene. "Ich habe mich gefreut, heute endlich die Gesichter hinter den Stimmen zu sehen", erklärte Rubens. is

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