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Besserer Verbraucherschutz soll grenzüberschreitende Bestellungen fördern

EU-weite Regeln für Shopping

Nur wenige europäische Verbraucher kaufen in anderen EU-Ländern ein, obwohl das Internet dies begünstigt. Um den grenzüberschreitenden Einzelhandel anzukurbeln, hat die EU-Kommission nun europaweit einheitliche Regeln vorgeschlagen, die den Verbrauchern mehr Sicherheit geben sollen. Die Käufer zögern, in anderen Märkten nach günstigeren Produkten zu suchen, weil sie Schwierigkeiten beim Abwickeln des Kaufs fürchten. Auch die Onlineretailer halten sich zurück: Laut Kommission verkauft nur einer von fünf Händlern an Kunden im EU-Ausland.

Die neuen EU-Vorschläge für Verträge im Business-to-Consumer-Markt sehen unter anderem vor, dass die Ware innerhalb von 30 Tagen beim Käufer sein muss. Trifft die Ware zu spät oder gar nicht ein, erhält der Käufer so schnell wie möglich eine Rückzahlung. Käufer haben 14 Tage Zeit, von der Bestellung zurückzutreten. Vor dem Kauf müssen dem Kunden alle Informationen wie Preis inklusive Steuern oder Lieferkosten mitgeteilt werden. Werden die Konsumenten vor Vertragsabschluss nicht über zusätzliche Kosten informiert, müssen sie diese auch nicht zahlen. Das EU-Parlament und der Ministerrat müssen noch zustimmen, bevor die Regeln in Kraft treten. is

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