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Fabidoo legt Pause ein

Wenige Bestellungen und Geldmangel: Fabidoo hat sich eine Pause verordnet und will sein Geschäftsmodell ändern. "Wir suchen einen Dienstleister, der die Produktion der Figuren gegen eine Umsatzbeteiligung übernimmt", erklärt Jens Rusitschka, Mitgründer des Münchner Unternehmens. Das Gründerquartett verhandelt mit zwei Interessenten.

Fabidoo startete im November 2007. Im Internet konnten Nutzer Figurinen ausgestalten und bestellen. Die "Fabidoos" wurden im Schichtverfahren in einem 3-D-Drucker hergestellt. Das Interesse an den Figuren hielt sich jedoch in Grenzen. Laut Rusitschka bewegte sich die Zahl der Bestellungen "im vierstelligen Bereich". Die Gründer glauben dennoch an ihr Geschäftskonzept. Vorerst wollen sie das Unternehmen als Nebenerwerb weiterbetreiben, mit neuen Figuren soll das Angebot wachsen. Rusitschka etwa will sich auch als Programmierer und Berater verdingen. "Es lag nicht an der Idee", meint Rusitschka, "unser Budget war zu knapp." Verhandlungen mit potenziellen Investoren wurden ebenfalls aufgenommen. vs

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