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Forrester Research senkt Wachstumsprognose

Studie: Europäische Webwerbung wächst 2009 nur um zehn Prozent

Europäisches Webmarketing unter der Lupe

Aus Onlinemarketingsicht könnte die Rezession auch gute Seiten haben:Der Anteil der Onlinewerbung am gesamten europäischen Werbemarkt wird deswegen zulegen, prognostizieren die Analysten von Forrester Research. „Ursprünglich sagten wir voraus, dass die Onlinewerbe-Ausgaben 2012 12,6 Prozent aller europäischen Werbeausgaben ausmachen. Wegen der Rezession haben wir diese Prognose nun auf 14,8 Prozent aller Werbeausgaben im Jahr 2012 erhöht“, schreiben die Autoren des neuen Forrester-Reports „European Online Advertising Through 2013“. Der Grund: Die Fähigkeit des Webs zur direkten Rückmeldung („direct response“) sorgt dafür, dass das Internet andere Werbekanäle überflügelt, argumentieren die Marktforscher.

Für dieses Jahr korrigiert Forrester Research die Wachstumsprognose für den europäischen Onlinewerbemarkt allerdings nach unten: Statt 14 Prozent Steigerung werden die Ausgaben 2009 nur noch um zehn Prozent auf 10,7 Milliarden Euro zulegen. Auch 2010 und 2011 werden die Onlinespendings in Westeuropa im Schnitt jährlich nur noch um neun Prozent steigen. In Deutschland gaben Werbetreibende im vergangenen Jahr 2,14 Milliarden Euro für Onlinemarketing aus.

Suchmaschinenwerbung wird unter der Wirtschaftskrise am wenigsten leiden und schneller wachsen als andere Onlinewerbeformen. Display Advertising trifft es dagegen härter: 2009 werden europäische Werbetreibende dafür nur vier Prozent mehr ausgeben als im Vorjahr. Videowerbung wird bald alle anderen Displayformate ausstechen und in den kommenden vier Jahren von 239 Millionen Euro 2008 auf 986 Millionen 2013 zulegen. is *

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