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DATENSCHUTZ

Härtere Strafen gefordert

Das deutsche Datenschutzrecht gilt im internationalen Vergleich zwar als relativ streng – die verhängten Strafen für Verstöße sind jedoch oft lächerlich gering. Vor dem Hintergrund aktueller Skandale bei der Telekom und anderen Unternehmen fordert der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar jetzt härtere Strafen, zum Beispiel eine Geldstrafe von mindestens 1.000 Euro pro Fall, das heißt pro Person, deren Daten unbefugt ausgespäht und weiterverarbeitet wurden. Deutsche Gerichte urteilen derzeit deutlich milder. Ein Callcenter-Mitarbeiter, der eine CD mit Daten von rund vier Millionen Verbrauchern gestohlen und für 850 Euro verkauft hatte, bekam einen Strafbefehl – über 900 Euro. fk *

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