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PERLENTAUCHER

BGH: Alles auf Anfang

Der seit 2006 andauernde Rechtsstreit zwischen dem Online-Kulturmagazin Perlentaucher und den Verlagen von „Süddeutsche Zeitung“ und „FAZ“ ist in eine neue Runde gegangen. Die Perlentaucher-Redaktion sammelt veröffentlichte Buchrezensionen, fasst sie zusammen und beliefert damit Buchhändler wie Amazon und Buecher.de. Dadurch sehen die klagenden Verlage ihr Urheberrecht verletzt. Jetzt entschied der BGH, dass das Zusammenfassen fremder Gedanken allein noch keine Urheberrechtsverletzung sei, allenfalls die gezielte Übernahme besonders prägnanter Formulierungen. Der BGH überwies die Klage zurück an das OLG Frankfurt, das darüber entscheiden soll. fk

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