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Schnäppchen- Sammler

Verbilligte Produkte und Services von regionalen Anbietern, von Groupon und seinen Nachahmern oder die Tagesschnäppchen aus dem Liveshopping: Shopyeti sammelt diese aus dem Netz und listet sie auf. „Als 2010 der Hype um Groupon und seine Klone begann, dachten wir, ein Aggregator macht Sinn“, erzählt Christian Jansen.„Kunden wollen doch alle Angebote.“ Zusammen mit dem Entwickler Dirk Brünsicke baute der promovierte Volkswirt Shopyeti auf und schickte es im April ins World Wide Web. Inzwischen kooperieren 300 Händler und Coupon-Dienste mit Shopyeti. „Langsam kommen die Händler selbst auf uns zu“, freut sich Jansen über positive Resonanz. Das Start-up verdient durch Provisionen für Käufe undLeads.

Zunehmend entdecken auch die Nutzer Shopyeti: Einige Tausend haben sich seit dem Start angemeldet. Ein Loyality- Programm soll die Reichweite zusätzlich erhöhen: Wer Shopyeti oder einzelne Schnäppchen Freunden empfiehlt, bekommt Yeti-Chips und kann damit „nette Anreize“ wie ein iPad, Trolleys oder DVDs sammeln: „Es geht bei uns ums Sparen und um Unterhaltung, so ein Dienst braucht spielerische Elemente“, meint Jansen. Mehr Reichweite versucht Shopyeti zudem mit White-Label-Lösungen zu gewinnen, die für Händler und Hersteller entwickelt werden. vs  ❚


ShopYeti

Start: Aus einem Feierabendprojekt entstanden, schickt die Brünsicke und Jansen GbR Shopyeti im April 2011 online

Geschäftsmodell: Die Gründer profitieren von Provisionen beim Abverkauf, von der Lead-Generierung und bieten den Dienst auch als White-Label-Version an

Finanzierung: Durch die Gründer

Mitarbeiter: 3 plus Freie

Internet: www.shopyeti.com

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