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Flexible Händler

Bei den Lieferoptionen sind Händler flexibel, zeigt der ECC-Konjunkturindex

Kunden, die online von zu Hause bestellen, lassen sich die Ware auch am liebsten nach Hause schicken. Eine deutliche Mehrheit von fast 86 Prozent bevorzugt diese Lieferoption. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Monatsfrage, die die Forschungs- und Beratungsinitiative E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) in Kooperation mit Hermes, Trusted Shops und Rakuten durchgeführt hat. Darüber hinaus nutzt rund ein Viertel der befragten Online-Käufer die Lieferung an eine abweichende Anschrift, wie etwa eine Büroadresse. Andere Lieferoptionen werden dagegen nur selten genutzt.

Die Händler zeigen sich allerdings sehr flexibel bei der Erfüllung der unterschiedlichen Lieferwünsche. Zwar überwiegen die Lieferung an die Rechnungsadresse (98,1 Prozent) und die Lieferung an eine abweichende Anschrift (96,8 Prozent) deutlich, aber auch andere Optionen wie die Lieferung an eine Packstation (73,9 Prozent) werden von vielen Web-Händlern eingeräumt. Rund ein Drittel der befragten Händler bietet zudem die Lieferung an einen Paket-Shop an, ein Viertel liefert auch an eine Postfiliale. Für Kunden haben Lieferungen an Packstationen oder auch einige Paket-Shops, wie zum Beispiel Kioske, den Vorteil, dass sie ihre Pakete außerhalb der regulären Ladenöffnungszeiten abholen können.

Leicht verschlechterte Stimmungslage

Die Stimmungslage der befragten Internet-Händler fällt im Juli erstmals seit Januar unter die neutrale Marke von 100 Punkten, auf einen Wert von 98,4. Das würde die „Uneinigkeit der Online-Händler bezüglich der aktuellen Geschäftslage“ widerspiegeln, kommentiert das ECC Handel. Das Forschungsinstitut befragt monatlich rund 700 Online-Händler und 1.700 Internet-Käufer, um die aktuelle Situation des deutschen Online-Handels zu erfassen. Dabei sollen Kunden und Händler die gegenwärtige Lage beurteilen sowie eine Einschätzung zur Entwicklung des Online-Handels abgeben. tdz

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