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Klamotten für harte Kerle

Bad & Bold will Liebhaber klassischer Motorräder ansprechen

Kein Mainstream: Das Bekleidungssortiment besteht aus wenigen, sorgfältig ausgewählten Labels

Der Zeitpunkt erscheint mutig: Während mit Polo und Hein Gericke zwei der drei großen deutschen Filialketten für Motorradbekleidung mit der Insolvenz kämpfen, beweist Barbara Berger mit ihrem neuen Webshop Bad & Bold (www.badandbold.com ) Mut zur Nische. Die Bekleidungs-Fachfrau, die auf 17 Jahre Branchenerfahrung bei Unternehmen wie Loden Frey zurückblicken kann, setzt auf hochwertige Motorradkleidung für Liebhaber klassischer Motorräder und Labels wie Belstaff, Holy Freedom, Rude Riders und Rokker – Marken, die bei großen Playern wie Louis eher nicht zu finden sind. Harley-Davidson-Fahrerin Berger hält mit 70 Prozent die Mehrheit der Geschäftsanteile. Mit 30 Prozent mit im Boot ist Ehemann Matthias Berger, Gründungsgesellschafter der Münchner Werbeagentur Berger Baader Hermes, die auch das Marketing für den neuen Online Shop übernimmt.

Nach dem Launch liegt das Augenmerk der Unternehmerin auf dem schnellen Aufbau einer Stammkundschaft und einer eigenen Community. In den kommenden Ausbaustufen sollen Features wie etwa Vorverkauf und limitierte Special-Deals für Club-Mitglieder, Bekleidungs-Abo-Services und Group-Buying-Angebote für Motorradclubs integriert werden. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens ein intensiver Ausbau von Social Media und Mobile-Integrationen geplant. fk

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