INTERNET WORLD Business





Serviceplan legt weiter zu

Das Geschäftsjahr 2011/2012 brachte der Agenturgruppe ein Umsatzplus von 18,6 Prozent

„Das Thema Innovation ist ein zentraler Faktor für den Erfolg der Gruppe.“

FLORIAN HALLER

Hauptgeschäftsführer bei Serviceplan

Das Geschäftsjahr 2011/2012 war für Serviceplan in jeglicher Hinsicht erfolgreich: Die Münchner Agenturgruppe konnte das Jahr mit einem Umsatzwachstum von 18,6 Prozent abschließen. Damit blickt Serviceplan nach eigenen Angaben auf das erfolgreichste Jahr seit der Gründung 1970 zurück.

Kontinuierliches Wachstum

Die konkreten Zahlen: Die Gruppe erzielte im Zeitraum vom ersten Juli 2011 bis 30. Juni 2012 ein Gross Income (Netto-Honorarumsatz) von 203 Millionen Euro (2010/2011: 171 Millionen Euro). Die Billings (Volumen der betreuten Werbeetats ohne Media- Einkaufsvolumen) stiegen auf 1,35 Milliarden Euro (2010/2011: 1,14 Milliarden Euro).

Auch personell gab es Aufstockungen: Mit 190 neuen Stellen erhöhte die Agentur ihre Mitarbeiterzahl um 19 Prozent auf 1.360 Mitarbeiter. Der Pro-Kopf-Umsatz liegt bei 149.000 Euro und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent erhöht. Für Florian Haller, den Hauptgeschäftsführer bei Serviceplan, stehen die Erfolgsfaktoren eindeutig fest: „Wir verzeichneten im vergangenen Jahr mit den bestehenden und den beiden neuen Häusern der Kommunikation in Wien und Mailand große Wachstumsschübe im Ausland. Mit unseren eigenen Agenturen und unseren Partneragenturen im Ausland machen wir bereits knapp zehn Prozent des Gesamtumsatzes. Und nicht zu vergessen: Das Thema Innovation ist weiterhin zentraler Faktor für den Erfolg der Gruppe.“

Wichtige Umsatzbringer

Die unter der Marke Serviceplan geführten Agenturen (integrierte Kampagnen und die Spezialdisziplinen Verkaufsförderung, Dialog, Sponsoring, Event und PR) tragen mit 32 Prozent den Hauptanteil zum Gesamtumsatz der Gruppe bei.

Der zweitstärkste Pfeiler ist Plan Net. Die Digitalagentur wuchs um 40 Prozent und steuert mit 61 Millionen Euro rund 30 Prozent zum Gesamtumsatz der Gruppe bei. Die Serviceplan-Unit Mediaplus, die knapp ein Viertel (22 Prozent) zum Gesamtumsatz der Gruppe beiträgt, konnte ihren Umsatz um neun Prozent steigern, dieser erhöhte sich auf 45 Millionen Euro.

Ebenso zugelegt haben innerhalb der Serviceplan Gruppe die beiden unabhängig agierenden Marken Facit – die Marktforschungstochter der Serviceplan Gruppe – und die Agenturgruppe Saint Elmo’s. Gemeinsam verzeichneten die beiden einen Zuwachs um 29 Prozent und halten damit neun Prozent – das sind 18 Millionen Euro – am Gesamtumsatz der Serviceplan Gruppe. sg

Weitere Bilder
comments powered by Disqus