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Das Fest in Zahlen

Kurz vor Weihnachten klingeln bei den Online-Händlern die Kassen besonders laut

Das Fest der Liebe und Besinnlichkeit ist aus Sicht der Händler vor allem ein Fest des Konsums. Zu keiner anderen Jahreszeit greifen die Verbraucher derart ungehemmt in die Tasche, um ihre Liebsten zu beschenken, wie während der Vorweihnachtszeit. Immer mehr Konsumenten ersparen sich dabei das Gewühl in den Kaufhäusern und besorgen die Geschenke lieber bequem online. Laut einer Prognose des Handelsverbands Deutschland (HDE) werden die Deutschen dieses Jahr 7,4 Milliarden Euro für Weihnachtsgeschenke im Internet ausgeben. Im Vergleich zum Vorjahr würde das Web-Weihnachtsgeschäft damit um 14 Prozent zulegen.

Für die umsatzstärksten Tage wurden sogar eigene Begriffe geschaffen: Am sogenannten „Black Friday“, dem Tag nach Thanksgiving, haben die US-Internet-Händler in diesem Jahr erstmals mehr als eine Milliarde US-Dollar umgesetzt. Als umsatzstärkster Webshopping- Tag des Jahres gilt in den USA traditionell der Montag nach Thanksgiving, auch „Cyber Monday“ genannt. Online-Händler locken an dem Tag gern mit Rabatten.

In Deutschland wird der Tag mit den meisten Bestellungen dagegen der „Cyber Sunday“ sein, wie die eBay-Tochter Shopping.com anhand einer Analyse ihrer internen Daten prognostiziert. Demnach wird der 16. Dezember der umsatzstärkste Tag des Jahres 2012 für die deutschen Internet Shops. „Der Tag mit dem meisten Traffic ist bei uns seit einigen Jahren immer der dritte Sonntag im Dezember“, erläutert Guido Syré, General Manager International bei Shopping.com. Am liebsten wird natürlich bequem vom Sofa aus geshoppt, nicht wenige kaufen die Geschenke aber auch vom Büro aus. INTERNET WORLD Business hat für Sie die interessantesten Zahlen rund um den deutschen Online-Handel an den Weihnachtsbaum gehängt. tdz

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