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Der iButler bringt’s

Zwei Lieferdienste in Düsseldorf probieren den Verkauf von Esswaren

Andre Nünninghoff ist der iButler. Er bringt Getränke und Snacks und hilft so Gastgebern

Supermärkte kommen im Internet nicht voran: Froodies gab auf, Supermarkt.de pausiert. Um Lebensmittel online zu verkaufen, sind andere Ideen gefragt: Der Abo-Versand von Zutaten à la Kochabo.de zeigt Erfolge, auch die Spezialitätenkisten von Foodist oder Foodiesquare. Weitere Ideen wachsen in Düsseldorf ins Netz: iButler.me bietet Gastgebern Getränke und hilft, wenn Essen und Trinken ausgehen; Ciosk.de will ein Internet-Büdchen sein und befriedigt den kleinen Hunger. Beide liefern rund um die Uhr frei Haus.

Alkoholika, Süßes und Eis

„Wenn einer spontan Besuch bekommt oder wenn die Getränke bei der Party ausgehen, springen wir ein“, so iButler-Gründer Andre Nünninghoff. „Wir versuchen, Kunden Stress abzunehmen.“ Dafür hält er Getränke und Snacks auf Lager oder versorgt sich über Partner. Unter iButler.me findet sich eine Auswahl von Alkoholika, Softdrinks und Esswaren, die etwas teurer sind: „Kunden wollen nicht extra für die Lieferung zahlen, sind aber bereit, für Waren mehr auszugeben“, so Nünninghoff. Er trägt Kisten in hohe Etagen und arrangiert auch mal die Ware. Bei Erfolg will er den Dienst um weitere Angebote ausbauen.

Ciosk.de indes bringt vergessene Genüsse: Auch hier kosten Eis, Süßes, Getränke und Drogerieartikel mehr als im Supermarkt, werden dafür aber sofort und rund um die Uhr ab einem Mindestbestellwert von zehn Euro gebracht: „Wir liefern, was das Herz begehrt, und besorgen bei Bedarf, was wir nicht haben“, verspricht der Gründer Cihan Sasmaz. vs

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