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Dokus zum Spielfilm

Der „Spiegel“ zeigt auf seinem Web-TV-Sender künftig auch Spielfilme

Spiegel TV präsentiert im Web Kinofilme in redaktionellem Content

Der „Spiegel“ erweitert sein Web-TV-Angebot. Auf dem Portal www. spiegel.tv laufen künftig auch Kinofilme. Den Anfang machte der Film „Gegen die Wand“, der von Freitag, 29. November, 16 Uhr bis zum darauffolgenden Montagvormittag per Klick angesehen werden konnte. Weitere Filme sollen in regelmäßigen Abständen folgen, darunter „Fraktus“, „Zur Sache Schätzchen“, „Der Unhold“, „Marlene“ und „Schuld sind immer die anderen“. Auch sie sind nur einige Tage zu sehen, was den Event-Charakter unterstreichen soll.

Spiegel TV, die Fernsehproduktionsfirma des gleichnamigen Nachrichtenmagazins, war im Juni 2011 mit Internet-Fernsehen gestartet. Seitdem werden auf dem Portal in einem 24-stündigen Livestream Dokumentationen und Hintergrundberichte gezeigt. Fiktionale Filme fehlten bislang. Die künftig ausgestrahlten Spielfilme sollen inhaltlich allerdings nicht losgelöst vom bisherigen Programm präsentiert werden. Ziel ist es, um sie herum passende Dokumentationen zu zeigen. So wurden neben dem Migrantendrama „Gegen die Wand“ Dokus wie „Tödlicher Kultur-Clash“ oder „Fremde Heimat – Deutsche im Ausland“ gezeigt. Zur Finanzierung des Spielfilmprojekts tragen Werbespots bei. Der Film wird zum ersten Mal nach vier Minuten unterbrochen, dann vergrößern sich die Abstände. Das Prinzip: Je länger der Zuschauer guckt, umso seltener sieht er den Spot. hvr

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