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Google+ Ads zum Sharen

Toyota testet eine neue Werbeform. Ausgangspunkt ist Google+

Google-Plus-Ads: Testkampagne für Toyota Corolla

Mit einer Reihe ausgewählter Kunden testet Google derzeit ein neues Werbeformat. Dabei handelt es sich um Plus-Post-Ads, Anzeigen, die vom Werbekunden auf der eigenen Seite von Google+ erstellt werden können. Diese werden im Stil von Native Ads, also weniger werblich, eher redaktionell gestaltet. Ziel ist es, dass die Anzeigen über das Social Web weitergereicht werden.

Im Unterschied zu Facebook oder Twitter kann der Werbungtreibende die Plus-Post-Ads allerdings nicht selbst auf Google+ sharen, denn formal ist dort Werbung nicht erlaubt. Google spielt jedoch die Anzeigen über sein Werbenetzwerk aus – in der Hoffnung, dass sie dort dann aufgegriffen und geteilt werden. Dazu muss der User auf die Anzeige klicken; er kann sie dann beispielsweise kommentieren und weiterleiten.

Einer der ersten Testkunden ist der Automobilhersteller Toyota. In einem Video erklärt Monica Peterson, Director of Social Media, dass man für den Launch des neuen Corolla auf der Suche nach einer innovativen Werbeform für die junge und Internet-affine Zielgruppe gewesen sei. Die Google+ Ads haben hier die besten Voraussetzungen geboten. Der Aufwand für die neue Werbeform ist allerdings nicht unerheblich. Die Ads müssen interessante Inhalte aufweisen, sonst werden sie vom User ignoriert und nicht geteilt.

Das werbende Unternehmen sollte also eine Inhalte-orientierte Marketingstrategie aufsetzen. Zudem rechnet die Branche damit, dass die Plus-Post-Ads schon allein aufgrund ihrer Größe relativ teuer sein werden. hvr

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