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RTB wird Massenmarkt

Weltweit wird viel in den Aufbau der Inftrastruktur investiert

Real-Time Bidding (RTB) steht kurz davor, zu einem Massenphänomen zu werden. Darauf weisen Zahlen der internationalen Technologie-Investmentbank-Gruppe GP Bullhound hin. Die Berater gehen davon aus, dass die über RTB getätigten Werbeumsätze in den nächsten Jahren jeweils um 50 Prozent zulegen. Damit würden sie sich bis zum Jahr 2017 in etwa verfünffachen und weltweit über 20 Milliarden US-Dollar betragen. Zum Vergleich: In diesem Jahr waren es knapp 4,5 Milliarden. GP Bullhound gelangt zu den Zahlen, weil das Unternehmen kontinuierlich beobachtet, wie viel in den Aufbau der technischen Infrastruktur von Real-Time Bidding investiert wird. Dies gilt als Indikator für die kommende Entwicklung.

Rund 1,3 Milliarden in zwei Jahren

Die Summen, die für technische Plattformen, Server und Software ausgegeben werden müssen, um einen reibungslosen Ablauf für den automatisierten Handel von Werbeplätzen zu garantieren, sind nicht unerheblich. In den vergangenen beiden Jahren waren das nach Schätzungen von GP Bullhound über 1,3 Milliarden Dollar. Und das muss sich rechnen: In den nächsten fünf Jahren soll in den USA die Hälfte aller Online-Display-Verkäufe über RTB erfolgen. hvr

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