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Streik bei Amazon USA

Deutsche Plakate bei Amazon in Seattle

Den derzeit schwelenden Arbeitskampf zwischen Amazon und seinen Arbeitskräften in den deutschen Auslieferungslagern des US-Unternehmens hat die Gewerkschaft Verdi über den Atlantik getragen. Jetzt protestierte eine Verdi-Delegation gemeinsam mit Vertretern amerikanischer Gewerkschaften vor der Amazon-Zentrale in Seattle. Verdi will erreichen, dass Amazon formellen Verhandlungen über den Status der rund 9.000 Beschäftigten in den Auslieferungslagern zustimmt. Bislang orientiert sich die Bezahlung der Mitarbeiter an den Tarifen der Logistikbranche. Für Verdi ist Amazon hingegen ein Einzelhändler – die Gewerkschaft fordert den Abschluss eines entsprechenden Tarifvertrags, der höhere Gehälter vorsieht. Im Dezember kam es bereits zu mehreren Arbeitsniederlegungen an verschiedenen Amazon-Standorten. fk

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