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Auf allen Screens zum Shop

Studie: Der mobile Zugriff auf Online Shops wird noch zunehmen

Alle Zeichen stehen auf „Mobile“. Online Shops müssen dringend ihre Angebote für den Zugriff über mobile Endgeräte optimieren. Diese Meinung vertreten 77 Prozent der vom Regensburger Forschungsinstitut Ibi Research und Internet World Messe befragten Branchenexperten. Knapp die Hälfte geht davon aus, dass Online-Angebote künftig überwiegend über Smartphones und Tablets abgerufen werden. Geteilter Ansicht sind die Experten bei der Frage, ob Shops dringend in mobile Werbung investieren müssen (siehe Grafik). Ein Drittel stimmt der Aussage zu, 26 Prozent finden das nicht nötig, 40 Prozent beziehen eine neutrale Position.

Knapp drei Viertel der Befragten sind der Ansicht, dass auch das Fernsehgerät mit Internet-Anschluss bald als Shopping-Kanal stärker präsent sein wird. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl derjenigen, die im vernetzten Fernseher eine künftige Einkaufsmeile sehen, deutlich an: von 61 Prozent auf 73 Prozent. Daran lässt sich die allmähliche Verbreitung und Akzeptanz von Online-Inhalten auf dem TV ablesen. Für den Online-Handel bedeutet das: Nach den kleinen Screens der Smartphones und den etwas größeren Tablet-Monitoren wartet schon der nächste Bildschirm auf die Shop-Anpassung, diesmal großformatig und meist im Wohnzimmer. Nichtsdestotrotz wird es sicher noch eine Weile dauern, bis Konsumenten auf TV-Schirmen durchs Web surfen und bestellen. Die wachsende Beliebtheit neuer Bildschirme heißt zudem nicht, dass Desktop oder Notebook nicht mehr fürs Einkaufen im Web genutzt werden. Für einige Aufgaben wie Preise vergleichen, Produktsuche vor dem Kauf oder für das Verfassen von Bewertungen eignen sich diese traditionellen Zugangsgeräte zum Internet besser als die mobilen Pendants, finden die von Ibi Research und Internet World Messe Befragten.

Diese Ergebnisse sind ein Zwischenstand der Befragung. Die Ergebnisse der kompletten Studie werden im Rahmen der Internet World Messe im Februar 2014 vorgestellt. is

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