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Auf dem Weg zur gemeinsamen Währung

Sie heißen Ad Impact Monitor (AIM), Audio Effect oder Branding Effect Database. All diesen Studien gemeinsam ist: Sie messen die Werbewirkung. Was sie unterscheidet: das untersuchte Medium. Während die AIM originär von Print kommt, widmet sich Audio Effekt der Wirkung von Radiospots. Die Branding Effect Database des OVK bezieht sich auf Online. Diese oder ähnliche Werbewirkungsuntersuchungen zusammenzufügen, zu fusionieren, wie der Marktforscher sagt, ist nahezu unmöglich. Zu unterschiedlich sind die Forschungsansätze, zu verschieden die Nutzungsszenarien der Medien.

Eine übergreifende Werbewirkungsforschung, wie vom OWM gewünscht, liegt damit in weiter Ferne, noch ist nicht einmal eine gemeinsame Konvergenzwährung verwirklicht. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist aber die Media-Analyse (MA) Intermedia, die die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (Agma) im Herbst 2014 veröffentlichen will. Neu integriert sind dann Online-Daten, sodass künftig sowohl die Einzelreichweiten von Print, TV, Radio, Außenwerbung und Online als auch Überschneidungen zwischen den Gattungen ausgewiesen werden können. Eine Konvergenzwährung im Kleinen hat zudem die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung in der Pipeline. Ebenfalls für 2014 ist die Veröffentlichung der Digital Facts geplant, in der die Internet Facts und Mobile Facts in einer Untersuchung zusammengeführt werden. Den Weg ins Netz ging zudem die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF). Sie weist ab Frühjahr Bewegtbild nicht nur über klassische Empfangswege, sondern auch über IP-basierte Dienste aus.

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