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Der neue O-Wert: ein Standard für die Sichtbarkeit

Platzierung entscheidet unter anderem über die Sichtbarkeit

Durchschnittlich 20 bis 30 Prozent der gebuchten Ad Impressions auf Websites werden niemals angesehen. Zu kleine Browser-Fenster, eine Platzierung unterhalb des ersten Browser-Fensters oder schnelles Scrollen verhindern, dass User diese Werbemittel zu Gesicht bekommen.

Sichtbarkeit (Visibility) zu messen, ist grundsätzlich möglich. Zahlreiche Dienstleister tummeln sich in dem Feld. Es gibt aber keinen offiziell anerkannten Anbieter und auch keinen Messstandard, wann eine Website als „sichtbar“ zu werten ist. Auf dem vom International Advertising Bureau (IAB) proklamierten Standard 50:1 – also 50 Prozent der Fläche für mindestens eine Sekunde sichtbar – konnte man sich hierzulande nicht einigen. Abhilfe soll nun der O-Wert ( steht für „Opportunity of Ad Reception“, also die Werbewahrnehmungschance) der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (Agof) schaffen. Dafür definierte die Agof sechs messbare Eigenschaften von Werbemitteln, die Einfluss auf die Wahrnehmung haben können: Größe, Platzierung, Werbedichte, Erweiterung, Bewegtbild, Sichtbarkeit.

Der letzte Wert, die gemessene Sichtbarkeit, soll künftig aus dem O-Wert ausgekoppelt und für jede einzelne Website ausgewiesen werden.

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