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Die fünf OWM-Forderungen an Online-Werbung

Die Effektivität von Online-Werbung wird bereits seit 2010 von der Organisation der Werbungtreibenden im Markenverband (OWM) kritisiert. Damals bemängelte der OWM anhand einer Studie die nicht immer zu 100 Prozent gewährleistende Sichtbarkeit von Werbemitteln auf der Website. Zur Dmexco 2013 legte der Verband mit einem Thesenpapier nach. Der Forderungskatalog wurde dabei um bessere Leistungsnachweise für die Werbewirkung erweitert.

1. Genauer Nachweis der Werbewirkung. Die Unternehmen müssen wissen, wie viele Kontakte der Konsument mit den verschiedenen Werbemitteln hatte, die zum Kauf des Produkts oder der Dienstleistung führten.

2. Verzicht auf Alleingänge beim Nachweis der Werbewirkung. Insellösungen sind kontraproduktiv. Denn statt mit einer konvergenten Währung für alle Medien arbeiten zu können, sieht sich die Branche mit unterschiedlichsten Ansätzen konfrontiert.

3. Exakte Daten über die Ausspielung digitaler Werbemittel. Bislang gibt es keine zuverlässigen Angaben darüber, wie vielen Menschen die Online-Werbung gezeigt wird und wo genau das Werbemittel ausgeliefert wurde.

4. Mehr Verantwortung der Media-Agenturen bei der Frage der Sichtbarkeit von Online-Werbung. Die Agenturen haben den Auftrag, die Kampagnen im Sinne des Kunden zu steuern und zu optimieren und nicht eigene Interessen zu bedienen.

5. Führen einer Konvergenzdiskussion in der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse. Dort existiert für alle Medien ein bewährter, marktübergreifender, institutioneller Rahmen. Diese kann die entsprechenden Beschlüsse verabschieden und realisieren.

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