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Skiservice online buchen

Snowbon erweitert Angebot und sammelt knapp eine Million Euro ein

Skivergnügen: Snowbon vermittelt Skipässe, Ausrüstung und Skilehrer online

Das Geschäftsmodell funktioniert, deshalb gibt’s frisches Geld: Knapp eine Million Euro investieren der High-Tech Gründerfonds und Investor Falk Strascheg in den Betreiber des Portals. „Snowbon ist das ideale System, um Skipässe, Skiausrüstung und andere Leistungen bequem vom Sofa aus zu buchen“, so Strascheg. Das Wachstum des Münchner Start-ups überzeugte ebenso wie sein Buchungssystem. Es lässt sich schnell in Reiseportale und in die Informationstechnik von Reisebüros integrieren; umgekehrt können Betreiber von Skiliften, Skischulen oder Fachgeschäften komfortabel Angebote einstellen: „Wir haben 2013 einen großen Sprung gemacht und unser Angebot um den Ausrüstungsverleih und Skikurse erweitert“, berichtet Mitgründer Tim Huonker. „Mit der Investition können wir das bestehende Geschäft finanzieren und ausbauen.“ Das Buchungssystem soll weiterentwickelt und die Internationalisierung ausgeweitet werden und das Team wachsen.

Snowbon startete im Herbst 2012 und machte zunächst die Angebote von 50 deutschsprachigen Skigebieten online zugänglich. Inzwischen listet das System 600 Anbieter in 200 Regionen auf. Neben einzelnen Angeboten können Pakete gebucht werden – zusätzlich auch über Reiseportale und in Reisebüros.

Seit Kurzem steht die englische Version von Snowbon im Netz, weitere Sprachalternativen sollen folgen. „Wir konzentrieren uns auf die Angebote rund ums Skifahren; Anreise und Unterkunft überlassen wir anderen“, so Huonker. Mit der Angebotserweiterung hat Snowbon die Konkurrenz hinter sich gelassen: Skipass24.de und Mountaindayz.com konzentrieren sich auf Lifttickets. vs

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