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GOOGLE

Löschung auf Antrag

12.000 Anträge gingen innerhalb von 24 Stunden ein

Europas Internet-Nutzer haben ein Recht auf Vergessen. Das entschied jetzt der Europäische Gerichtshof und verpflichtete Google dazu, Links zu Informationen aus der Vergangenheit auf Wunsch der Bürger zu löschen, sofern diese das Recht auf Privatsphäre und Datenschutz verletzen. Der Suchmaschinenriese reagierte prompt und stellte ein Formular bereit, über das Verbraucher Löschungsanträge stellen können. Innerhalb von 24 Stunden gingen 12.000 Anfragen ein. Wer einen Antrag stellt, benötigt eine Begründung und muss sich über ein Dokument, das als Identitätsnachweis geeignet ist, ausweisen. Hier musste Google nachbessern. Denn das ursprünglich verlangte Hochladen einer Personalausweiskopie und die automatisierte Speicherung durch nicht öffentliche Stellen ist laut Gesetz nicht zulässig. Werden Links gelöscht, stellt Google dies über den Hinweis, dass das Suchergebnis verändert wurde, dar. In Ländern außerhalb Europas werden die Informationen weiterhin eingeblendet. (dz)

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