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Spekulationen über Börsengang

Rocket Internet plant Branchengerüchten zufolge den IPO

Es könnte der größte deutsche Börsengang des Jahres werden: Die Nachrichtenagentur Bloomberg will von zwei Informanten aus Unternehmenskreisen erfahren haben, dass die drei Samwer-Brüder Alexander, Marc und Oliver ihre Start-up-Schmiede Rocket Internet an die Börse bringen wollen. Der Unternehmenswert wird auf rund drei Milliarden Euro beziffert. Im Start-up-Portfolio finden sich bekannte Namen wie Zalando, Glossybox oder Home24. Exits glückten bereits bei Beteiligungen wie Alando, Jamba, Myvideo, Lokalisten.de, StudiVZ, My Photobook, Limango, City Deal, Tradoria, Ladenzeile.de und Betreut.de. Rund die Hälfte der Rocket-Internet-Beteiligungen bewegt sich in Entwicklungs-und Schwellenländern wie Asien, Afrika sowie Mittel- und Lateinamerika.

Die Bankhäuser Berenberg, JP Morgan Chase & Co und Morgan Stanley sollen den IPO in Frankfurt vorbereiten, heißt es. Bei Rocket Internet selbst lehnt man jegliche Stellungnahme zu Branchengerüchten rigoros ab. „Wir fokussieren uns auf das, was für das Unternehmen am besten ist, und das ist die Konzentration auf unsere Unternehmungen, um ein nachhaltiges Business aufzubauen“, ließ sich Rocket-Sprecher Andreas Winiarski lediglich entlocken. Auch Zalando soll Branchengerüchten zufolge für dieses Jahr den Börsengang planen. Das wären die bedeutendsten IPOs Berliner Technologie-Unternehmen seit dem Going Public von Hypoport im Jahr 2007. (dz)

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