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Start-up: Navvis

Navvis entwickelt die Technik zum Bau virtueller 3-D-Modelle von Gebäuden und die Navvis-App navigiert durch diese: Das System bietet neue Kanäle für Information, Werbung, Handel.

„Wir bieten eine günstige Technik zur Kartierung von Gebäuden und eine App zur Navigation“, sagt Florian Reinshagen, Mitgründer von Navvis. Seine Erklärung lässt viel Raum für große Visionen – Navvis-Maps etwa für öffentlich zugängliche Gebäude: „Langfristig können wir so etwas schaffen“, sagt Reinshagen nur, „aber jetzt geht es darum, aus der Forschung auf den Markt zu gehen.“

Navvis entsteht an der Technischen Universität München. Das Start-up entwickelt einen Roboter auf Rollen, der mit Periskop und sechs Kameras Rundumbilder von Räumen macht und diese mithilfe von Lasertechnik vermisst. Auf Basis dieser Daten entstehen 3-D-Modelle, durch die die App den Nutzer navigiert. In die Modelle lassen sich zudem Texte, Fotos und Videos integrieren. Firmen können auf diese Weise Pläne erstellen, um Wartungsbedarf zu lokalisieren. Mit dem Deutschen Museum arbeitet Navvis an einem Prototypen für interaktive Führer und mit dem Flughafen München entsteht eine Info- und Kaufarena. Navigieren App-Nutzer mithilfe der App durch die Räume, speichert diese Veränderungen sofort ab – Möglichkeit für neue Exponate, Verkaufsstände oder verschobene Wände: ein lebendiges System. (vs)

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