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Start-up: Akanoo - Daten für höhere Conversion Rates

Akanoo analysiert Kundenverhalten – damit rechtzeitig Anreize zur Bestellung gesetzt werden. So steigt die Zahl der Kaufabschlüsse.

Typisch: Besteller von Mode legen von einem Artikel oft mehrere Größen in den Korb. „Akanoo erkennt das und weist dann auf den Größenberater des Shops hin“, erklärt Jan-Paul Lüdtke. „So vermeiden wir Retouren und Kaufabbruch oder setzen Kaufanreize.“ Akanoo ist ein Start-up aus Hamburg, das Lüdtke 2013 mit Freunden gründete, aber auch ein Programm, das in Shop-Systeme integriert wird. Dort analysiert es in Echtzeit die Schritte eines Kunden auf der Site und reagiert bei Bedarf mit der Einblendung von Hinweisen oder Angeboten, die zum Kauf bewegen sollen. „Viele stöbern parallel in mehreren Shops, um zu vergleichen“, beschreibt Lüdtke noch eine typische Situation. „Es reicht schon, dann die Vorteile des Shops gegenüber seiner Konkurrenz einzublenden.“ Erste Erfahrungen von Händlern zeigen: Mithilfe von Akanoo steigt die Conversion Rate um rund 30 Prozent. Für den Einsatz seines Tools verlangt das Start-up zehn Prozent der nachgewiesenen Mehreinnahmen. Die Hamburger konkurrieren mit Trbo aus München und Yieldify aus London, setzen aber mit eigener Technik neue Akzente im Wettbewerb. (vs)

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