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Start-up - Frame Punk

3D Printing drängt in die Konsumwelt: Frame Punk aus Berlin druckt Brillengestelle. Kunden wählen deren Farbe.

Drei Modelle in fünf Größen und neun Farben: Framepunk.com liefert Brillen aus dem Drucker und rüstet sie mit optischen Gläsern oder Sonnenschutz aus. „Wir drucken Polyamid, das ist leichter und flexibler als Acetat, das heute für Rahmen verwendet wird“, erklärt Nicolas Farnir, der mit Optiker Andreas Ketzlar das Start-up in Berlin aufbaut. Die Brillen kosten knapp 150 Euro, höhere Glasqualitäten verteuern den Preis. Ende 2014 gestartet hat Frame Punk erste Bestellungen ausgeliefert und ergänzt die Auswahl. „Es gibt noch viele Fragen zu Material und Machart“, erzählt Farnir. „Auch Optiker interessieren sich für unsere Modelle.“ Gedruckt werden drei Teile: Rahmen und Bügel halten Scharniere zusammen. „Gedruckte Schrauben lassen sich schwer verarbeiten“, so Farnir. Neu ist 3-D-Druck von Brillen nicht mehr: Mykita.com liefert Optikern Druckmodelle, Luxexcel aus den Niederlanden druckt Rahmen und Gläser. Frame Punk bietet indes einen Konfigurator mit Papierschnitt zur Anprobe. (vs)

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