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MUSIK-STREAMING

Apple Music im Visier der Kartellbehörden

Am 30. Juni gestartet: Apple Music

Nach dem Start des Musik-Streaming-Dienstes Apple Music untersuchen die US-Kartellbehörden offenbar, ob Apple andere Musik-Streaming-Anbieter wie Spotify oder Rhapsody benachteiligt. Grund sind die Gebühren für In-App-Verkäufe, die Apple verlangt. Von den gängigen Gebühren in Höhe von 9,99 Dollar pro Monat für Musik-Streaming muss die Konkurrenz 30 Prozent an Apple abgeben.

Dies gehe entweder zulasten der eigenen Marge oder zwinge die Dienste, höhere Gebühren zu verlangen, argumentieren die Musikabo-Anbieter. Damit wiederum seien sie nicht mehr konkurrenzfähig im Vergleich zu Apples Musikpreisen.

Nach US-Medienberichten spricht die Federal Trade Commission mit den Unternehmen, hat aber noch keine formale Untersuchung eingeleitet. (fk)

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