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Tipps für Facebook Dynamic Product Ads

Mit den Dynamic Product Ads hat Facebook sein Retargeting verbessert. Besucher Ihrer Webseiten werden markiert und können dann bei Facebook geräteübergreifend mit in Echtzeit erstellten Werbeanzeigen erneut angesprochen werden.

Für Webshop-Betreiber wird das Verwalten von Product Ads einfacher – unabhängig davon, ob sie die Anzeigen über ein API-Tool oder den Facebook-eigenen „Power Editor“ verwalten. Sie können nun per Datenfeed ihr gesamtes Sortiment bewerben, ohne für jedes einzelne Produkt eine eigene Anzeige zu erstellen.

1. Produktdaten-Feed überprüfen

Grundsätzlich können Sie den Produktdaten-Feed für Google Shopping auch für die Dynamic Product Ads von Facebook nutzen. Prüfen Sie aber vor dem Upload, ob Anpassungen vorgenommen werden müssen. Wenn dauerhaft die gleichen Produkte im Shop verfügbar sind, reicht es, den Datenfeed einmal hochzuladen. Variiert das Sortiment, sollten Sie den Feed in Echtzeit aktualisieren.

2. Tools testen

Prüfen Sie, welche Tools Lösungsanbieter für das neue Werbeformat bereitstellen. Mit einem „Template-Generator“ kann man beispielsweise vorgefertigte Hintergründe, Störer und Logos nutzen und dort jeweils die markierten Produkte dynamisch anzeigen. Einige Tools wie etwa Smartly.io haben eine sogenannte „Smart Product Recommendation“. Hat sich ein User ein oder zwei Produkte im Shop angesehen, werden ihm bei Facebook in Multiproduct-Anzeigen weitere relevante Produkte eingeblendet.

3. Unterschiedliche Gebote

Definieren Sie verschiedene Zielgruppen. So können Sie beispielsweise Warenkorbabbrecher von Besuchern abgrenzen, die nur interessiert sind. Innerhalb dieser Cluster lohnt es sich, nochmals danach zu unterteilen, wie lange der letzte Kontakt zurückliegt. Für die verschiedenen Gruppen sollten Sie mit unterschiedlichen Preisgeboten arbeiten, da ein Warenkorbabbrecher natürlich mehr wert ist als ein Nutzer, der sich die Produkte bislang nur angesehen hat.

4. Bestehende WCA-Segmente behalten

Behalten Sie Ihre bereits für Facebook bestehenden Website-Custom-Audience-Segmente (WCA). Sie müssen allerdings den integrierten Pixel-Code auf Ihrer Webseite aktualisieren. Wenn das geschehen ist, sollten Retargeting-Kampagnen, zum Beispiel für allgemeine Rabattaktionen, über die bestehenden WCA-Segmente erstellt werden.

5. FBX-Kampagnen langfristig ablösen

Gegenüber Retargeting mit Facebook Exchange (FBX) haben die Dynamic Product Ads den Vorteil, dass sie nicht auf den Desktop begrenzt sind und zusätzlich geräteübergreifende Targeting-Optionen zur Verfügung stehen. Auch die Beschränkung auf Link Ads und Domain Ads wie bei FBX besteht nicht mehr. ❚

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