INTERNET WORLD Business





Virtuelle Welt im Bau

Roboter und virtuelle Realität: die Trends vom Mobile World Congress in Barcelona

Mark Zuckerberg: Der Facebook-Chef setzt auf VR

Futuristisch präsentierte sich die Mobil-Branche auch in diesem Jahr in Barcelona: Der Assistenz-Roboter „Pepper“ des japanischen Herstellers Aldebaran etwa spricht 20 Sprachen und erkennt Emotionen von Menschen an deren Mimik und Stimme. In Japan begrüßt er Kunden in 140 Mobile-Stores von Softbank. Ein weiteres Beispiel ist das Armband mit einem flexiblen Display des britischen Herstellers Flexenable, das an ein Gerät aus einem James-Bond-Film erinnert. Oder der Zustellroboter des Londoner Unternehmens Starship Technologies, der Messebesuchern auf Wunsch die Tasche trägt. An neuen, teils skurrilen Ideen mangelte es auf dem Mobile World Congress wahrlich nicht.

Im Vordergrund stand in diesem Jahr aber das Thema Virtual Reality, kurz VR. Während des Auftritts von Facebook-Chef Mark Zuckerberg beim Kooperationspartner Samsung saß das Publikum gebannt mit Datenbrillen auf dem Kopf da und folgte den Ausführungen des Facebook-Chefs. „VR ist die nächste Plattform, auf der jeder alles kreieren und erfahren kann, was er möchte“, so Zuckerbergs These.

Virtual Reality als Trend

Entsprechend präsentierte Samsung sein VR-Ökosystem, bestehend aus dem neuen Smartphone Galaxy S7, der Datenbrille Gear 360 und einer VR-Kamera, die sich per Funk an das Smartphone koppeln lässt. Auch andere Hersteller gehen in diese Richtung: HTC beispielsweise legte seine neue VR-Brille „Vive“ vor, LG zeigte ebenfalls ein VR-Paket aus Smartphone, 360-Grad-Kamera und Headset.

Da bleiben auch die nächsten Entwicklungssprünge bei Smartphones und in Mobilfunknetzen nicht aus. Modularität ist eines der Stichworte bei den Mobile Devices: Der Nutzer entscheidet selbst, welche Funktionen er in seinem Handy haben will und welche nicht.

Neu: Modularität

So lässt sich das neue LG 5 etwa um ein Kamera- oder ein Audio-Modul erweitern. Parallel dazu treibt die Branche den neuen Standard 5G für eine noch schnellere mobile Datenübertragung weiter voran – ein notwendiger Schritt, wenn die datenintensiven VR-Anwendungen eine Zukunft haben sollen.

Noch muss die virtuelle Wirklichkeit einige Hürden überwinden. Zum einen mangelt es neben der Bandbreite noch an Nutzern, zum anderen gilt es, hochwertigen Content zu produzieren, und zwar zu einem akzeptablen Preis.

Zeitgleich müssen Geschäftsmodelle entwickelt werden. Sponsored Content könnte hier eine Lösung sein. Doch dafür müssen die Werber das Potenzial von Virtual Reality erst einmal für sich entdecken. Für den Einsatz von VR-Technologie spricht, dass sie ganz neue Möglichkeiten bietet, Geschichten rund um eine Marke lebendig zu erzählen. ❚

Christiane Fröhlich


Leads rechtskonform generieren

Martin Philipp, Geschäftsführer von SC-Networks in Starnberg www.sc-networks.com

Eine der wichtigsten und zugleich größten Herausforderungen für Unternehmen ist es, das Interesse potenzieller Kunden zu wecken und sie dann tatsächlich zu Kunden zu machen. Eine Lösung: E-Mail- und Inbound-Marketing in Verbindung mit einem professionellen Lead-Management. Wer diesen Prozess rechtskonform gestalten will, muss dazu allerdings eine ganze Reihe rechtlicher Rahmenbedingungen einhalten. Dazu zählen das Bundesdatenschutzgesetz, das Telemediengesetz, das Bürgerliche Gesetzbuch und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Welche gesetzlichen Anforderungen zu beachten sind, zeigt die folgende Checkliste:

1. Gibt es auf Ihrer Website ein vollständiges Impressum mit allen wichtigen Unternehmensangaben? Ist es einfach zu finden und aufzurufen?

2. Haben Sie auf Ihrer Website einen gut sichtbaren Datenschutzhinweis platziert, der über Zweck und Dauer der Datenerhebung, -speicherung und -verarbeitung sowie über das Widerrufsrecht aufklärt? Ist er von allen Seiten aus leicht zu erreichen, etwa über einen Link?

3. Sind Ihre Mailing-Vorlagen so eingerichtet, dass jede E-Mail und jeder Newsletter eine Widerrufsmöglichkeit bietet, zum Beispiel über einen Abmelde-Link?

4. Haben Sie ein Double Opt-in eingerichtet, über das der Interessent sein Abonnement ausdrücklich bestätigen muss?

5. Sind Ihre Formulare so gestaltet, dass Sie mit möglichst wenigen Pflichtfeldern nur die notwendigen Daten erheben, sodass Sie den Grundsatz der Datensparsamkeit wahren?

6. Haben Sie ein pseudonymisiertes Tracking eingerichtet und die ausdrückliche Einwilligung der Nutzer eingeholt, um beim Tracking Cookies setzen und Daten erheben zu dürfen?

7. Haben Nutzer die Möglichkeit, dem Setzen von Cookies und der Datenerhebung beim Tracking zu widersprechen?

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