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Forschen für den Hyperloop

Inspirierende Vorbilder präsentieren – so könnte man das Programm von Women Techmakers beschreiben

Mariana Avezum, Projektleiterin des „Warr Hyperloop“-Teams an der TU München, berichtet über den Hyperloop-Pod-Wettbewerb und stellt das Konzept für ihren Prototypen vor

Wahrscheinlich steckt selten jemand so viel Herzblut und Energie in eine Masterarbeit wie Mariana Avezum. Die Brasilianerin studiert an der Technischen Universität München und hat sich entschieden, für ihren Master-Titel am „Hyperloop Pod“-Wettbewerb teilzunehmen, der von Elon Musk initiiert wurde.

Musk, Gründer von Paypal, Tesla Motors und Space X, skizzierte 2013 folgende Idee für ein Hochgeschwindigkeits-Transportsystem namens „Hyperloop“: In einer Röhre mit sehr niedrigem Luftdruck rasen Transportkapseln, sogenannte „Pods“, mit nahezu Schallgeschwindigkeit (1.200 Kilometer pro Stunde) ihrem Ziel entgegen. Mariana Avezums „Warr Hyperloop“-Gruppe ist eines von 30 Teams weltweit, das nach der ersten Auswahl in der nächsten Runde steht. Nun baut sie einen Pod-Prototypen und will damit im Sommer den ersten Preis holen. Welche technischen und finanziellen Hindernisse auf dem Weg dorthin liegen, erzählte die junge Wissenschaftlerin sehr unterhaltsam beim „Women Techmakers Summit“ Anfang April in München.

Woman Techmakers wird von Google unterstützt und war die erste Veranstaltung, die in den neuen Münchner Büros des Suchmaschinenanbieters stattfand. Organisiert wurde der Abend von Annette Leonhard-MacDonald, Geschäftsführerin von Leonhard-MacDonald Ventures, gemeinsam mit Google Community Managerin Katharina Lindenthal. (is)

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