INTERNET WORLD Business





Harter Kampf um die Straße

Rideshare-Services wie Uber wirbeln weltweit die Taxibranche durcheinander

Das Geschäft der Fahrdienstvermittler läuft über leicht zu bedienende Apps

Im neu entstandenen Markt für Fahrdienstvermittler werden derzeit ungeheuer hohe Summen bewegt: Fünf der acht größten Anbieter sind Unicorns, also mehr als eine Milliarde Dollar wert; neue Finanzierungsrunden werden gefühlt im Wochenrhythmus abgeschlossen.

Der bekannteste Ridesharing-Dienst, das Unternehmen Uber, kauft sich mit einer milliardenschweren Kriegskasse und enormem Marketingdruck in jeden nationalen Markt ein, den es im Visier hat, wobei es sich auch mal großzügig über geltende Personenbeförderungsgesetze hinwegsetzt. Flops wie in China gelten dabei als Kollateralschäden: Dort hat Uber im letzten Jahr eine Milliarde US-Dollar verbrannt – beim erfolglosen Versuch, den lokalen Marktführer Didi Chuxing zurückzudrängen.

Auf das schnelle Geld dürfen Investoren angesichts solcher Szenarien nicht hoffen. Sie erwarten von den Fahrdiensten deshalb vor allem Wachstum. Die Strategie könnte aufgehen. Derzeit setzen Anbieter wie Uber, Lyft, Didi Chuxing oder Ola weltweit 3,3 Milliarden Euro um. Bis zum Jahr 2020 könnte sich dieser Betrag einer Prognose von Juniper Research zufolge verdoppeln.

Dies liegt auch daran, dass die Anbieter ihre Zukunft nicht nur in der Personenbeförderung sehen: Ihr Kerngeschäft ist die Mobilität, also alles, was von A nach B transportiert werden muss. Mehr zu den Ridesharing-Services ab Seite 8.

Weitere Bilder
comments powered by Disqus