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Q&A

„Wie im Fachgeschäft“

Otto.de hat das erste zweistellige Wachstum in fünf Jahren eingefahren. Besonders im Segment Living ist der Versender stark – auch dank seiner Spezial-Shops.

Welches Produktsegment hat besonders zum überraschend starken Wachstum beigetragen – prognostiziert hatten Sie ja ein Plus um fünf Prozent, jetzt sind es fast zehn?

Für uns sind alle Segmente extrem wichtig, und wir konnten auch in allen Segmenten gut wachsen. Aber das Thema Möbel entwickelt sich momentan tatsächlich am besten. Durch unsere langjährige Erfahrung in diesem Segment können wir uns gut differenzieren.

Wie viel tragen die Spezial-Shops Schlafwelt, Couch oder Teppstore zum Erfolg in Sachen Möbel bei?

Mit den Spezial-Shops wollen wir Teilsortimente individuell inszenieren und vertiefen, um die Kunden gezielter anzusprechen. Als Otto.de sind wir als Universalist positioniert, aber bei Schlafwelt oder Teppstore bewegt sich der Kunde wie im Fachgeschäft. Deshalb kannibalisiert das Geschäft der Spezial-Shops auch nicht die Umsätze auf Otto.de – weil wir eben andere Kunden ansprechen.

Wäre ein Spezial-Shop im Bereich Mode eine Möglichkeit, um in diesem Segment mit Zalando mitzuhalten?

Spezial-Shops von Otto zum Thema Mode würde ich nicht ausschließen. Aber wir wollen zwei, maximal drei Spezial-Shops pro Jahr aufmachen und ausprobieren – und eventuell auch wieder schließen, wenn der Shop nicht läuft. Wir sind da sehr flexibel unterwegs.

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