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200 Millionen Verlust

Rocket Internet: Jung-firmen machen Verluste

Die Berliner Start-up-Fabrik Rocket Internet hat das vergangene Jahr mit einem Verlust von fast 200 Millionen Euro abgeschlossen. Grund für das Minus von 197,8 Millionen Euro seien vor allem die anteiligen Verluste der Beteiligungen gewesen, erklärte Rocket Internet. Außerdem sei weniger Geld durch Verkäufe oder Börsengänge hereingekommen. Im Jahr davor hatte die Holding noch 428,8 Millionen Euro verdient.

Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer sagte aber, im vergangenen Jahr sei der Höhepunkt der Verluste überschritten worden, die Ertragslage werde sich in diesem Jahr deutlich verbessern. Es bleibe das Ziel, im Jahr 2017 drei Rocket-Beteiligungen aus der Verlustzone zu bringen. Derzeit schreiben allerdings alle Jungfirmen, an denen Rocket Internet beteiligt ist – wie der Kochbox-Anbieter Hello Fresh, der Essenslieferdienst Delivery Hero und die Möbelhändler Westwing und Home24 –, Verluste.

Wie das Magazin „Gründerszene“ berichtet, kündigte Rocket-CFO Peter Kimpel für dieses Jahr die Beteiligung an acht bis zehn neuen Unternehmen an. Die Mittel dafür seien vorhanden. Zwei der Neugründungen wurden in den letzten Tagen bereits bekannt: das Campingplatz-Portal Campday und der Musikinstrumenten-Marktplatz Bandist. (lm)

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