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Der Game Changer

Ist die Blockchain einfach nur ein neuer Hype, der bald vergessen sein wird? Oder ist die dezentral aufgebaute Datenbanktechnologie eine bahnbrechende Innovation?

So hatte sich das der Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto (ein Pseudonym)Ende 2008 sicher nicht vorgestellt: Seine Währungstechnologie war eigentlich als subversives Gegengewicht zu den großen Playern der Wirtschaft geplant, vor allem Banken sollten überflüssig werden. Doch gerade die gehören heute zu den emsigsten Erforschern der Technologie, die auf Nakamotos Ideen aufbaut.

Basis von Bitcoin ist das Prinzip der Blockchain: In einer dezentralen Datenbank werden anstehende Transaktionen von angebundenen Rechnern auf ihre Legitimität hin überprüft und alle zehn Minuten in einen digitalen Block gepresst. Der wiederum wird an die Kette der anderen Transaktionsblöcke angehängt. Der Bitcoin selbst hat sich zwar nicht wirklich durchgesetzt, die Technologie hinter der Cyberwährung sorgt aber trotzdem für Furore.

Der Grund: Irgendwann wurde klar, dass sich die Blockchain für sehr viel mehr nutzen lässt als nur für Geldtransfers. Wenn man den Bitcoin als eine Art Transportwährung zweckentfremdet, lassen sich andere Werte via Blockchain mit der jeweiligen Bitcoin-Transaktion gleich mittransferieren. Der jeweilige Wert wird dabei mit einem bestimmten Coin oder einem Teil davon verknüpft. Zudem lassen sich „Smart Contracts“ bauen – Computerprotokolle, die Vertragsregeln automatisch ausführen. Die Idee bei den Blockchain-Konzepten ist es stets, Intermediäre überflüssig zu machen, die bei vielen Transaktionen und Prozessen als vertrauenswürdige Instanz zwischengeschaltet werden. Das können Notare und Anwälte sein, Clearing-Stellen bei Überweisungen oder zentrale Internet-Plattformen wie etwa Uber.

Banktransaktionen schneller machen

Am größten sind die Erwartungen zurzeit in der Bankbranche. Alle bedeutenden Geldinstitute haben mittlerweile eigene Labs oder Schwerpunkte zur Erforschung der Blockchain. Das New Yorker Start-up R3Cev will einen gemeinsamen Blockchain-Standard für Finanzinstitute entwickeln. Die größten globalen Akteure der Branche sind an R3Cev beteiligt: UBS etwa, die Deutsche Bank, Goldman Sachs und Unicredit. Im Raum steht eine Schätzung der spanischen Banco Santander, nach der die Branche mithilfe der Blockchain jährlich 20 Milliarden Dollar an Infrastrukturkosten sparen könnte.

Bernd Richter, langjähriger Branchenkenner und Banking-Experte, sieht viele Einsatzszenarien: „Potenziell jede Transaktion lässt sich über die Blockchain abwickeln. Jedes Konzept, bei dem ein Dritter in der Mitte eine Transaktion managt, könnte obsolet werden, egal ob es um Zahlungsverkehr geht, um Wertpapierhandel oder um das Akkreditivgeschäft.“ In den letzten 30 Jahren habe man jeweils auf schwerfällige, zentralisierte Systeme gesetzt und die kaum wirklich modernisiert. Jetzt komme eine Technologie, die das Zentralitätsprinzip ad absurdum führt.

Wertpapiertransaktionen und der normale Zahlungsverkehr könnten in wenigen Sekunden oder gar in Echtzeit abgewi ckelt werden, glaubt Richter. Er denkt auch an den Einsatz von Smart Contracts für das Akkreditivgeschäft – durch Banken abgesicherte globale Handelsgeschäfte, bei denen die Partner eine Kontrollinstanz benötigen. Üblicherweise fließen hier Teilbeträge, wenn eine Lieferung eine definierte Zwischenstation passiert. Dabei laufe vieles noch manuell ab, so gebe es etwa Banken, die per Telex mitteilen, dass eine Ware X den Hafen Y erreicht hat. Mit Smart Contracts ließe sich das automatisiert und deutlich eleganter lösen.

Ein anderes Rechtemanage- ment für die Musikindustrie

Die Musikindustrie gilt als ähnlich verschlafen, gefangen zwischen den Ansprüchen großer Rechteinhaber-Instanzen. Das vor einigen Jahren mit großen Erwartungen gestartete Projekt einer Global-Repertoire-Datenbank war 2014 an eben diesen Partikularinteressen von Labels, Musikverlagen und Verwertungsgesellschaften gescheitert.

Das US-Start-up Ujo will eine Blockchain-basierte Repertoire-Datenbank aufbauen, in die Musiker ihre Songs mit allen nutzungs- und lizenzierungsrelevanten Metadaten einpflegen. Es wird festgelegt, wie viel ein Download oder ein Stream durch einen User kostet, ein Remix durch einen Kollegen, und welche Konditionen für die Verwertung durch andere Streaming- oder Download-Plattformen gelten. Zudem werden stets „Revenue Splits“ definiert. Sobald Erlöse auflaufen, werden sie in Echtzeit anhand des vorgegebenen Schlüssels ausgeschüttet.

Ujo befindet sich noch in einer geschlossenen Alphaphase. Bisher gibt es eine Pilotnutzerin, die technikbegeisterte britische Sängerin Imogen Heap hat einen Song eingestellt. Das Geld, beispielsweise 0,60 Dollar-Cent für einen Download ihres Lieds „Tiny Human“, würde an sie gehen, an den Tonmeister und die Streicher der jungen Deutschen Philharmonie, die ihren Song untermalt haben.

In diesem Revenue Split tauchen klassische Intermediäre wie Labels oder Musikverlage gar nicht mehr auf. Mit der Blockchain lassen sich die Kräfteverhältnisse in der Musikbranche grundsätzlich verändern, meint Jesse Grushack, Projektleiter von Ujo. „Die Blockchain-Technologie wird die Branche stark verändern, denn sie wird die überflüssig machen, die mehr Wert abziehen, als sie selbst bereitstellen.“ Wenn Musiker über die Blockchain direkter und effizienter mit ihren Fans interagieren können, lasse sich so dafür sorgen, dass sie fairer als bisher an den Erlösen ihrer Werke beteiligt werden, meint Grushack. „Wir sind der Meinung, dass Künstler nicht hungern sollten, und die Produktionsfirmen sollten nicht mehr verdienen als die Künstler selbst. Wir glauben an eine faire und transparente Musikindustrie.“

Alles lässt sich über dieBlockchain „sharen“

Andere Unternehmer glauben, dass sich die noch junge Sharing Economy mithilfe der Technologie neu aufstellen ließe. Das Start-up Slock.it mit Sitz im sächsischen Mittweida baut auf die Dienste des Blockchain-as-a-Service-Anbieters Ethereum auf. Geplant ist ein kleiner Computer, eine Art Universalzugang zur Blockchain, erzählt Christoph Jentzsch, Mitgründer und CTO von Slock.it: „Der Ethereum-Computer ermöglicht, alle denkbaren Smart Devices über die Blockchain zu steuern und über die gleiche Infrastruktur auch Geldzahlungen zu empfangen. So ließe sich ein Smart Lock einer Wohnungstür, an einem Fahrrad oder einem Schließfach steuern, ein Autoschloss oder auch eine Steckdose.“ Ein im wahrsten Sinne des Wortes Internet der Dinge soll entstehen, über das lange nur geredet wurde. Alles, was sich per smartem Schloss an- und aufschließen lässt, könnte Teil einer deutlich dezentraleren Sharing Economy werden.

Für jedes Produkt, das verliehen werden soll, wären Standort und Nutzungsgebühren hinterlegt. Per Blockchain überweist der interessierte User eine Kaution auf ein Treuhandkonto und kann dann das smarte Schloss öffnen. Nach Ablauf der Nutzung wird die Sharing-Gebühr von der Kaution abgezogen und an den Inhaber des jeweiligen Gegenstands transferiert, der Rest des Geldes fließt zurück. Auch Slock.it steht noch am Anfang der Planung. An den Details des Geschäftsmodells wird noch gefeilt. Vom Ethereum-Computer existiert ein funktionierender Prototyp, der Anfang 2017 marktreif sein soll. Christoph Jentzsch glaubt, dass die Blockchain bestehende Machtverhältnisse in der Netzwirtschaft verändern kann: „Unternehmen wie Airbnb oder Uber, die wir heute als Disruptoren bezeichnen, sitzen auf einem Schatz an Daten und haben damit fast einen ganzen Markt übernommen. Die Vorstellung, diese Mittelsmannposition mithilfe einer dezentralen Technologie zu ersetzen, hat einen großen Reiz.“ (siehe Interview)

Smart Contracts statt klassischer Verträge

Sollten sich „smarte Verträge“ durchsetzen, die beim Vorliegen bestimmter Parameter – per Rechner-Netzwerk auf ihre Legitimität überprüft – automatisch ausgeführt werden, könnte eine Branche verändert werden, die bisher größtenteils von der digitalen Umwälzung verschont geblieben ist: die der Anwälte und Notare.

Das US-Start-up Smartcontract.com bietet verschiedene Blockchain-basierte Vertragstypen an. Es gibt etwa einen Grundstücksvertrag, bei dem der Kaufpreis vom Blockchain-Treuhandkonto fließt, sobald der neue Eigentümer im Grundbuch vermerkt wurde. Der sonst übliche – und teure – Gang zum Notar wird überflüssig. Bei einem Liefervertrag wird der Weg der Ware von der Blockchain per GPS-Signal getrackt. Und auch SEO-Aufträge an Dienstleister lassen sich per Smart Contract regeln – der entsprechende Vertrag ist per Webformular mit wenigen Klicks erstellt. Ein Webseitenbetreiber nennt das anvisierte Keyword, die Google-Länderausgabe (also Google.com oder Google.de) und die Ranking-Position. Er überweist Geld auf ein Treuhandkonto. Ist das entsprechende Ranking erreicht, fließt der Betrag an die SEO-Agentur. Ein klassischer schriftlicher Dienstleistungs- oder Werkvertrag ist bei diesem Szenario nicht mehr notwendig.

„Ein radikal neuer Ansatz“

Steffen von Blumröder, Bereichsleiter Banking, Financial Services & Fintechs beim Branchenverband Bitkom, berichtet über ein immenses Interesse an der Technologie bei Bitkom-Mitgliedsunternehmen. Es gebe schon große Anwaltskanzleien, die zur Blockchain forschen. Und er schätzt, dass sich im Moment etwa 60 Prozent der Player aus der Finanzenwelt und auch der Technologieberatungen intensiver damit beschäftigen. Jede Branche schaue, inwiefern sie die Blockchain in ihr Geschäftsmodell integrieren kann. „Ich sehe die Blockchain einfach als Supertechnologie. Sie ist ein totaler Game Changer, mit einem radikal neuen Ansatz.“com

Kann die Blockchain mit ihrem dezentralen Ansatz tatsächlich die Dominanz der zentralen Netz-Oligopole brechen? Das wird nicht automatisch passieren, glaubt von Blumröder: „Die Marktmacht, die sich die Großen aufgebaut haben, wird nicht einfach so verschwinden. Es ist nicht so, dass sich die großen Internet-Plattformen in ihren Labs nicht darüber Gedanken machen, wie sie das adaptieren können.“ In den ersten Jahren waren die großen Firmennamen im Bitcoin/Blockchain-System nicht präsent, mittlerweile sind sie es aber schon. Microsoft arbeitet an einer Integration von Blockchain-Diensten in seine Cloud-Plattform Azure. Auch die Giganten IBM und Intel planen eigene Blockchain-Lösungen.

Wie genau die Technologie sich auswirken wird, lässt sich derzeit bestenfalls erahnen. Eigentlich alle Konzepte befinden sich noch in den Kinderschuhen. Oft ist man noch in einer geschlossenen Alphaphase oder einer Betaphase mit wenigen Pilotnutzern. Manchmal gibt es nicht mehr als ein visionär formuliertes Whitepaper. „Es ist noch ein sehr junges Ökosystem und es professionalisiert sich aktuell. Ich gehe aber davon aus, dass wir in den nächsten zwei Jahren einige sehr vielversprechende Ansätze sehen werden“, meint von Blumröder. Welche Dienste und Geschäftsmodelle es tatsächlich geben wird, sei heute noch nicht wirklich abzusehen. Aber er hält es doch für gut möglich, dass aus dem Hype- irgendwann ein wirkliches Mainstream-Thema wird. ❚

Stefan Mey


Ein Weltcomputer mit einer offenen API

Christoph Jentzsch ist Mitgründer und CTO der Slock.it UG. Das Start-up will mit Blockchain-Technik das Internet der Dinge voranbringen. https://slock.it

Hand aufs Herz: Ließen sich einige Blockchain-Konzepte nicht auch mit herkömmlichen Methoden umsetzen? Datenbanken und Dezentralität als Prinzip gab es immerhin schon vorher.

Christoph Jentzsch: Zumindest das Modell von Slock.it ist eigentlich nur mit der Blockchain möglich. Mit Biegen und Brechen ließe sich manches andere sicher auch mit herkömmlichen Methoden bewerkstelligen. Man müsste dann allerdings selbst eine manipulationssichere Infrastruktur zur Datenaufbewahrung aufsetzen, man müsste ein eigenes Zahlsystem entwickeln oder ein externes verwenden. Das wäre fast immer viel mehr Aufwand.

Was ist Ihrer Meinung nach das Spezifische an der Blockchain?

Jentzsch: Mit der Blockchain hat man Transparenz, Sicherheit und Standards, die sofort funktionieren. Man hat direkt in der Anwendung ein echtes Zahlungsmittel, mit dem sich Werte austauschen lassen. Und die Blockchain bietet einen offenen Standard, zu dem per Definition jeder Zugang hat. Für mich ist eine Blockchain mit Smart Contracts ein Weltcomputer mit einer offenen API.

Inwiefern kann Ihrer Meinung nach die Technologie das Netz verändern?

Jentzsch: Die Blockchain lässt sich immer einsetzen, wenn zwei oder mehr Menschen ohne Mittelsmann untereinander eine verbindliche Vereinbarung treffen wollen. Vielleicht will man nur Geld transferieren, vielleicht will man über die Sharing Economy eine Wohnung oder ein Fahrrad vermieten, es kann aber auch um deutlich komplexere Vorgänge und Verträge gehen. Man lässt den Dritten in der Mitte einfach raus. Das kann eine Bank, ein Uber, ein Airbnb oder ein ganz anderes Unternehmen sein.

Es heißt immer wieder, die Blockchain könnte die Macht der großen Netz-Oligopole brechen. Halten Sie das wirklich für möglich? Google, Apple oder Airbnb könnten auch ihrerseits einen Weg finden, die Technologie zu adaptieren.

Jentzsch: Die Blockchain ist erst einmal eine Technologie, die jeder für sich nutzen kann. Das eigentliche Potenzial besteht allerdings darin, dass Datenmonopole gebrochen werden können. Wenn Daten offen in der Blockchain liegen, können verschiedene Unternehmen auf dieser Grundlage eigene Benutzeroberflächen bauen, oder End-User greifen direkt darauf zu. Fakt ist, dass es die Technologie zumindest ermöglicht, dass Parteien ohne einen Dritten miteinander interagieren. Manch große Player könnten so tatsächlich überflüssig werden. Oder sie müssten ihr Geschäftsmodell zumindest ernsthaft überdenken.


Varianten

Bitchain und Altchain

Für die Nutzung der Blockchain-Technologie gibt es verschiedene Optionen. Es kann auf die bestehende Bitcoin-Blockchain zurückgegriffen werden. Das spart Ressourcen, allerdings sind die Möglichkeiten reduziert. Die Entwicklung einer eigenen Blockchain-Variante bietet maximale Freiheit, das Modell ist aber sehr aufwendig. Mittlerweile gibt es einige Blockchain-as-a-Service-Anbieter. Am populärsten ist der Schweizer Anbieter Ethereum, dessen Blockchain vielfältige Spielarten von Smart Contracts ermöglicht.

Public und Private Blockchain

Die Blockchain von Bitcoin oder von Ethereum kann jeder einsehen, und jeder kann darauf zugreifen. Unternehmen wie das Banking-Start-up R3Cev experimentieren mit privaten Blockchains, bei denen man erst von einem anderen Teilnehmer für den Zugriff zugelassen werden muss. Der Nutzen von privaten Blockchains ist in der Community umstritten.


So funktioniert die Blockchain

Der Nutzer schickt eine Transaktion aus seiner Digital Wallet auf den Weg

INTERNET WORLD Business 11/16

Will Frau Schmidt über ihre digitale Geldbörse (Wallet) einen Bitcoin an Herrn Müller überweisen, wird die geplante Transaktion zuerst dezentral von Rechnern überprüft: Gehört Frau Schmidt dieser konkrete Bitcoin wirklich, und hat sie ihn vielleicht zuvor schon einmal ausgegeben? Ist alles in Ordnung, wird die Überweisung mit allen anderen Transaktionen der letzten zehn Minuten in einen digitalen Block zusammengefasst. Und der wird dann an die bisherige Kette anderer Blöcke gehängt – die Blockchain. Das dezentrale „Kassenbuch“ lässt sich auch für den Transfer anderer Werte verwenden. Ein ökonomisch unbedeutender Bruchteil eines Coins wird dabei mit einem anderen Gut verknüpft, etwa einem Wertpapier oder dem Eigentum an einem Auto. Der Transfer dieses Werts wird dann über die Blockchain protokolliert.


Smart Contracts

In die Metadaten einer Blockchain-Transaktion wird per Code eine Wenn-dann-Bedingung eingebaut und anhand dieser vorformulierten Interaktionsregeln werden „Smart Contracts“ automatisiert ausgeführt: Ist Bedingung A des Vertrags erfüllt (etwa der Abschluss einer Dienstleistung), wird automatisch Handlung B ausgeführt (Auslösung eine Zahlung). So lassen sich einfache Transaktionen wie der Kauf eines Songs automatisieren, aber auch komplexere Verträge wie die Überweisung von Teilbeträgen in Abhängigkeit von der GPS-Position einer Ware im globalen Handel.

Smart Bonds

Ein digitales Wertpapier, das automatisch auf Zinsschwankungen und Einzahlungen reagiert und Ausschüttungen vornimmt, sobald bestimmte Parameter erfüllt sind.

Service Level Agreements

In der Blockchain-Transaktion wird festgelegt, dass eine Auszahlung an das Erreichen oder Einhalten von Zielen gekoppelt ist, zum Beispiel das Ranking einer Website bei Google.

Fully Automated Supply Chain

Die Zahlung einer Lieferung wird in dem Moment freigegeben, in dem die bestellte Ware eine bestimmte Geo-Position erreicht hat.

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