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Nokia holt sich „Nokia“ zurück

7,2 Milliarden US-Dollar zahlte Microsoft 2013 für die Mobile-Sparte von Nokia. Ein gigantischer Flop: 2015 schrieb der IT-Konzern 80 Prozent der Kaufsumme als Verlust ab.

Jetzt hat der finnische Nokia-Konzern bekannt gegeben, dass er den Rückkauf der Nokia-Markenrechte von Microsoft für die Verwendung bei Feature Phones, Smartphones und Tablets anstrebt. Diese sollen von einem eigens gegründeten Unternehmen namens HMD Global wahrgenommen werden.

Gleichzeitig verkauft Microsoft die Handysparte von Nokia für 350 Millionen US-Dollar an FIH Mobile, eine Tochter des taiwanesischen Elektronikherstellers Foxconn, dabei geht es aber nur um einfache Handys für die Dritte Welt.

Damit man sich bei den Deals nicht ins Gehege kommt, hat die Nokia-Firma HMD mit der Foxconn-Tochter FIH ein Rahmenabkommen ausgehandelt: HMD entwickelt ein geschlossenes Vermarktungskonzept für alle Mobilgeräte mit dem Markennamen Nokia und kann dabei auf die Entwicklungs-, Produktions- und Distributionskapazitäten der Taiwanesen zurückgreifen. (fk)

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