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Vertrieb auf Amazon: Was andere schreiben

Die EU-Kommission gibt die diskriminierungsfreie Gleichbehandlung von Internet-Vertrieb und stationärem Fachhandel als Zielvorgabe vor. Online-Händler werden künftig also weiter genau hinsehen, ob sie zu Unrecht vom Markt ausgeschlossen werden. Markenhersteller müssen auch künftig genau prüfen, ob sie eine diskriminierungsfreie Vertriebsstruktur für ihre Produkte vorhalten.

Marktplätze sind der einfachere Weg, um in den E-Commerce einzusteigen. Eine Firma, die wenig Ahnung vom Online-Handel hat, schafft es relativ schnell, erfolgreich auf Amazon zu verkaufen, weil man sich nur an die Produkte dranhängen muss. Das ist idiotensicher.

Kunden suchen Produkte heute nicht mehr gezielt im Online-Shop, sondern via Suchmaschine. Oder eben gleich bei Amazon. Daher kommen Händler um Amazon schon allein aus diesem Grund nicht mehr herum. Da Amazon aber in der Regel 15 % Verkaufsprovision verlangt, ist es sinnvoll, Kunden, die einmal via Amazon gekauft haben, in den eigenen Shop zu locken.

Online-Beschränkungen schaden insbesondere auch stationären Händlern im ländlichen Raum, denen sie einen wichtigen weiteren Vertriebskanal abschneiden und damit Existenzen gefährden.

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