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Start-up: Eyevido

Eyevido verbilligt und vereinfacht Eye-Tracking-Studien zur Wirkung von Websites.

Wohin schaut der Besucher auf der Website, was fällt besonders ins Auge? Diese Fragen beantworten Eye-Tracking-Studien durch Beobachten von Augen- und Blickbewegungen. „Bisher werden diese Studien in Laboren durchgeführt und kosten mehrere Tausend Euro“, erklärt Christoph Schaefer, Mitgründer von Eyevido. Das Koblenzer Start-up hat aus neuen, kleineren Eye-Trackern ein webbasiertes Forschungstool gebaut: „Die Technik ist so billig geworden, dass wir Probanden damit versorgen können“, erklärt Schaefer. An Computer, Notebooks oder Tablet geklemmt nehmen die Eye-Tracker-Kameras Verbindung mit dem Web auf. Händler oder Publisher können Studien selbst aufsetzen und die Ergebnisse auswerten. Das kostet sie nicht einmal tausend Euro pro Analyse. Eyevido kann auf mehrere Einnahmequellen setzen: Das Start-up organisiert und betreut Studien, vermietet oder verkauft außerdem die Technik. Das gefällt nicht nur Website-Betreibern, sondern auch Investoren: Business-Angel und die Mainzer IBS-Bank finanzieren den Marktstart und den Aufbau von diversen Panels mit Probanden. (vs)

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