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SOCIAL COMMERCE

Twitter schafft Buy-Button ab

Buy-Button: Wird noch zu selten gedrückt

Social Commerce funktioniert nicht bei Twitter. Wie das Weblog Buzzfeed aus Insiderkreisen erfahren haben will, hat der Micro-Blogging-Dienst sein 25-köpfiges Entwicklerteam für den Buy-Button und die Produktseiten reduziert und einige Mitarbeiter in andere Abteilungen des Unternehmens versetzt. Offenbar rechnet sich Twitter von Bereichen wie Customer Service und dynamische Produktanzeigen ein höheres Umsatzpotenzial aus. Unter Umständen könnte der Customer Service in Zukunft den Buy-Button wieder in Direktnachrichten integrieren, konkrete Pläne dazu bestehen gegenwärtig aber nicht, heißt es in dem Artikel.

Schon seit Jahren mühen sich soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Pinterest ab, ihre Besucher zu Käufern zu machen. Die Einführung des Buy-Buttons war die neueste Offensive in diesem Bereich. „Die Menschen kaufen noch nicht über soziale Medien“, zitiert Buzzfeed einen Twitter-Mitarbeiter aus dem Commerce-Team. „Sie kaufen – vornehmlich – im mobilen Web.“ (dz)

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