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NETZNEUTRALITÄT

US-ISPs scheitern gegen Google & Co.

US-Anbieter von Breitband-Internetzugängen sind auch in zweiter Instanz mit dem Versuch gescheitert, die strikten Regeln der US-Telekommunikationsaufsicht FCC zur Netzneutralität zu kippen. Ein Berufungsgericht in Washington lehnte ihren Antrag ab.

Die Richter betonten, dass die Anbieter als neutrale Übermittlungsplattformen agierten und deswegen alle Inhalte in ihren Netzen gleich behandeln müssten. Es ist ein Erfolg für Internet-Firmen wie Google oder Netflix – der Streit könnte aber bis vor den Supreme Court gehen.

Die Telekom-Branche hatte gegen eine FCC-Anweisung geklagt, die Angebote untersagt, die bestimmte Inhalte im Netz bevorzugt transportieren. (sv)

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