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Start-up: VirtualQ

VirtualQ aus Stuttgart schafft die Warteschleifen beim Telefonieren ab.

40 Minuten ließ ein Internet-Provider seinen Kunden Ulf Kühnapfel am Telefon warten, bis Fragen beantwortet wurden. Das setzte Kreativität frei: Mit seinem Bruder und einem Freund gründete der Designer VirtualQ in Stuttgart und entwickelte ein Tool, mit dem sich Warteschleifen vermeiden lassen. „In den Telefonsystemen reserviert VirtualQ den Kunden einen Platz in der Anrufliste und informiert sie per SMS, wann die Leitungen frei sind“, erklärt Kühnapfel. „Damit steigt die Kundenzufriedenheit.“ Unternehmen und Callcentern hilft VirtualQ, Hotlines und Service-Abteilungen zu organisieren. Sie können damit Anrufzeiten verkürzen und Kundenandrang besser verteilen. „So lassen sich Personal und Kosten einsparen“, meint Kühnapfel. „Außerdem sinken Beschwerden und Abbruchraten – die Unternehmen erschließen sich damit Cross-und Upselling-Möglichkeiten.“ Das mehrfach ausgezeichnete Tool, das sich in alle gängigen Systeme integrieren lässt, hat seinen Preis: Der Einsatz von VirtualQ berechnet sich nach Telefonplätzen und kostet ab etwa 1.000 Euro im Monat. (vs)

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