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LINE

Millionen für Messenger-Dienst

Über 200 Millionen Nutzer, die meisten in Japan

Beim bisher größten Tech-Börsengang des Jahres will der Kurzmitteilungsdienst Line umgerechnet über eine Milliarde US-Dollar einnehmen. Die Aktien des aus Japan stammenden Konkurrenten von Facebook-Diensten wie Messenger und Whatsapp kamen am 14. Juli in New York und am Tag darauf in Tokio in den Handel. Für den Börsengang gleichzeitig in den USA und Japan hat sich der Messenger entschieden, um die Marke auch im Westen bekannter zu machen. Eigenen Angaben zufolge will Line seine starke Position in Asien stärken und seine weltweite Expansion aktiver gestalten.

Line gehört dem südkoreanischen Internet-Konzern Naver und hat nach jüngsten Zahlen rund 218 Millionen aktive Nutzer im Monat. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt in Japan, Thailand, Taiwan und Indonesien. Mit dem Messenger können User aber nicht nur Nachrichten austauschen. Sie können auch Videos streamen, einen Tisch im Restaurant bestellen, Spiele spielen oder Sticker verschicken. (ks)

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