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Chinesische Händler - Was andere schreiben

Auf dem deutschen Markt genießen die deutschen Händler zwar noch einen Vertrauensbonus, eine steigende Zahl asiatischer Anbieter macht sich allerdings genau dieses Vertrauen inzwischen zunutze und erweckt in ihren Angeboten den Anschein, ein deutscher Händler zu sein. Diese Händler sitzen selbst in China, versenden ihre Waren in Deutschland jedoch über einen lokalen Logistikdienstleister und umgehen trotzdem das deutsche Recht. Dieses Vorgehen täuscht dem potenziellen Kunden vor, er erhalte seine Waren aus Deutschland.

Solange China seine Sonderstellung als Entwicklungsland im Weltpostverein (WPV) behält, wird der internationale Online-Handel extrem verzerrt. Dieser Wettbewerbsvorteil ärgert viele deutsche Händler und es gibt bereits einige nationale Organisationen, die sich innerhalb des WPV versuchen, dagegen zu wehren.

Amazon möchte offenbar mehr Umsätze in China generieren. Dafür geht das Unternehmen nun aktiv auf Online-Händler aus China zu und geht in Konkurrenz zu Alibaba. Denn Amazon.com hat die Versandgebühren für kleine Gegenstände wie Ladekabel, Smartphone-Hüllen oder Smartphone-Schutzhüllen gesenkt – gerade die Produktkategorien, die oftmals von chinesischen Händlern vertrieben werden.

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