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ONLINE-MATRATZENHANDEL

Harter Kampf um weiche Betten

Der Matratzenhandel wandert ab ins Web

Auf klassische Matratzenhändler wie Concorde kommen harte Zeiten zu. Um das Schlafutensil ist im Online-Handel ein Wettrüsten entbrannt. So hat das deutsch-englische Start-up Eve seine dritte Finanzierungsrunde abgeschlossen. Mit frischen 8,2 Millionen Euro und einem Media-for Equity-Deal mit Channel 4 in den Taschen soll die Konkurrenz auf Abstand gehalten werden.

Größter Wettbewerber dürfte das New Yorker Start-up Casper sein, das erst wenige Wochen zuvor seinen Start im deutschsprachigen Raum ankündigte. Das bislang mit 70 Millionen Dollar finanzierte Unternehmen, das Matratzen zum neuen Lifestyle-Produkt erklärt und unter anderem Leonardo di Caprio und Tobey Maguire zu seinen Investoren zählt, kam zuletzt auf einen Jahresumsatz von 100 Millionen Dollar. Eve, zum Vergleich, will in diesem Jahr 20 Millionen Dollar Umsatz erzielen. Casper baut in Berlin derzeit ein Team von 50 Mitarbeitern auf, das dafür sorgen soll, dass die Marke bekannter wird. Dieses Ziel verfolgen allerdings auch die deutschen Wettbewerber Bruno, Muun, Emma, Buddy und Home24 mit der Eigenmarke Smood. Unendlich groß ist das Fell, das es zu erlegen gilt, nicht: Der deutsche Markt wird auf 1,5 Milliarden Euro beziffert. (dz)

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