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WIRTSCHAFTLICH SCHWACH

Tambini schließt

Tambini gibt auf wegen mangelnder Profitabilität

Dass auch ein liebevoll gemachter Nischen-Shop, der Content und Commerce elegant verknüpft, kein Garant für nachhaltigen Geschäftserfolg ist, zeigt das Beispiel Tambini. Der Online-Shop für Artikel rund um Kindergeburtstage aus dem Hause Gruner + Jahr, für dessen Entwicklung die Agentur Netshops verantwortlich zeichnet, schließt zwei Jahre nach der Gründung wieder seine Pforten. Und das, obwohl sich im G + J-Portfolio potente Reichweitenbringer wie „Eltern“, „Nido“, „Urbia“ oder „Vornamen.com“ finden.

Tambini habe als Geschäftsmodell grundsätzlich funktioniert, doch habe sich der Markt als nicht umsatzstark genug erwiesen, lässt sich Bernd Hellermann, Geschäftsführer G + J Parenting Media, zitieren. Weil man solche Projekte dann auch konsequent beenden müsse, brauchen sechs Mitarbeiter neue Aufgaben. Für sie sollen andere Jobs im Verlag gefunden werden. Eine Garantie gebe es dafür aber nicht, heißt es. (dz)

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