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Xing mit Gewinn, Linkedin mit Verlust

Das Karrierenetzwerk Xing legt weiter kräftig zu. Vor allem das Geschäft mit Unternehmenskunden zog deutlich an. Konzernweit wuchs der Umsatz im zweiten Quartal um rund ein Fünftel auf 36,2 Millionen Euro, wie das im TecDAX notierte Unternehmen mitteilte.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um rund 30 Prozent auf 12,4 Millionen Euro. Unterm Strich stieg der Gewinn sogar um mehr als ein Drittel auf 6,4 Millionen Euro. Nicht ganz so gut wie in Q1 fiel dagegen das Kundenwachstum der Burda-Tochter aus. Die Zahl der Nutzer mit einem kostenpflichtigen Vertrag stieg seit dem ersten Quartal um rund 10.000 auf mehr als 914.000. Damit blieb das Wachstum hinter dem des Vorquartals. Im ersten Quartal 2016 hatte Xing die magische 10-Millionen-Mitglieder-Marke überschritten. Dabei meldeten sich insgesamt über 470.000 neue Mitglieder bei Xing an, darunter 23.000 zahlende Nutzer.

Der internationale Xing-Konkurrent und selbst erklärte Goliath in Sachen berufliche Netzwerke rutscht dagegen tiefer in die roten Zahlen: Im zweiten Quartal weitete sich der Verlust verglichen mit dem Vorjahreswert von 67,7 auf 119,3 Millionen US-Dollar aus.

Der Umsatz von Linkedin wuchs aber überraschend kräftig um 31 Prozent auf 932,7 Millionen US-Dollar. Die weltweite Nutzerzahl kletterte um 18 Prozent auf 450 Millionen. (ks/dpa)

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