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IFA als Start-up-Plattform

Die Unterhaltungselektronik-Messe am Berliner Funkturm bietet mit den Startup Days jungen Unternehmen eine Bühne für ihre Geschäftsidee. Das Konzept kommt gut an

Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin, beim Rundgang mit Christian Göke von der Messe Berlin (links) und Hans-Joachim Kamp von der Gfu

Bereits zum vierten Mal stellte die Messe IFA mit der Spezialhalle „IFA TecWatch“ 50 Start-ups eine Plattform zur Verfügung, um deren Ideen einem breiten Publikum vorzustellen. Vom 2. bis 6. September 2016 präsentierten sich jeweils zehn Start-ups aus den Branchen Smart Home, Virtual Reality, Digital Health, Future Mobility sowie Internet of Things and Wearables einen Tag lang in der TecWatch-Halle. Parallel dazu fanden an den Nachmittagen kleine Konferenzen zum jeweiligen Themenschwerpunkt statt, was den jungen Unternehmen eine weitere Gelegenheit bot, auf sich aufmerksam zu machen. Organisiert wurden die Startup Days auf der IFA vom Bundesverband Deutsche Startups e.V. Die Gebühr betrug 400 Euro für Nichtmitglieder des Verbandes und 350 Euro für Mitglieder.

Der Startup-Bereich habe sich neben den Exponaten aus Forschung und von Hochschulen zu einem tragenden Element dieser Messehalle entwickelt, berichtet Wolfgang Tunze. Tunze ist im Auftrag des Messeveranstalters Gfu Consumer & Home Electronics für die Konzeption und die inhaltliche Ausrichtung der IFA-TecWatch-Themen zuständig. Sein Fazit: „Die TecWatch-Halle 11.1 zählte eindeutig zu den am stärksten besuchten Hallen.“

Unter den Start-ups, die sich in Berlin vorstellten, waren unter anderem Comfylight, Anbieter einer intelligenten Glüh lampe, die als Sicherheitslösung zu Hause fungiert, und Digital Health Companion, ein Projekt des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung, dessen Ziel es ist, einen automatischen Gesundheitsassistenten auf Basis von Smartwatches zu entwickeln.

Die Halle war auch das Ziel prominenter Besucher. So informierte sich beispielsweise Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, gemeinsam mit Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin, und Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gfu, vor Ort.

Die Start-up-Präsenz in der TecWatch-Halle bietet immer wieder Stoff für Erfolgsgeschichten, berichtet Tunze. Es gebe Aussteller, deren Personalstärke noch vor drei Jahren aus vier oder fünf Mitarbeitern bestand und die inzwischen auf 130 Mitarbeiter angewachsen seien. ❚

Susann Naumann/Ingrid Schutzmann


Vier Tipps für Creatives

Jörg Schneider

Country Manager Germany, Undertone

www.undertone.com/de

Aufmerksamkeitsstarke Kreation und relevante Werbebotschaften sind Voraussetzungen für wirksame Kampagnen. Tipps, wie Anzeigen gut aussehen und erfolgreich wirken.

1. Das Design muss zum Ziel passen Integrieren Sie interaktive Features, die zu Ihren Marken- und Kampagnenzielen passen. Zum Beispiel kann der User einen Schuh direkt im Werbemittel in einer Videogalerie oder mithilfe einer Zoomfunktion erkunden. Setzen Sie maximal zwei interaktive Elemente ein, um den User nicht zu überfordern.

Untersuchungen zufolge reagieren User positiver auf Werbemittel, wenn sie Wahl- und Kontrollmöglichkeiten haben. Wenn der User selbst interaktive Features aktivieren muss, zum Beispiel Videos, Bildergalerien oder Gaming-Elemente, kann er selbst bestimmen, wie er die Werbung erlebt.

2. Das Intro sollte Interesse wecken Wecken Sie sofort beim Start des Werbemittels die Neugier des Users. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er sich mit dem Werbemittel beschäftigt. Das mündet in hohen Interaktionsraten und langer Verweildauer auf Werbemittel und Landing Page.

3. Der Content muss fokussiert sein User werden im Internet mit Content überfrachtet. Vermitteln Sie Ihre Werbebotschaft deshalb so schnell und so eindringlich wie möglich. Die Länge des Haupttextes im Werbemittel sollte für Desktop-Anzeigen nicht mehr als zwölf bis 15 Wörter betragen, für Mobile acht bis zehn. Jede Textzeile muss stark genug sein, um für sich allein zu stehen.

4. Call-to-Actions sind entscheidend Formulieren Sie den Call-to-Action so präzise und kurz wie möglich. Er sollte exakt zu den Leistungszielen Ihrer Kampagne passen. Binden Sie ihn an prominenter Stelle im Werbemittel ein. Ist der Call-to-Action in der Anzeige ständig sichtbar, nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass der User die gewünschte Handlung auch ausführt.

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