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Q&A

„Vertriebspower für weitere Produkte“

Der E-Mail-Anbieter Web.de steigt in den Energiemarkt ein und verkauft jetzt auch Strom.

Web.de steigt in den Energiemarkt ein. Wieso das denn?

Der Energiemarkt passt sehr gut zu uns als Digital-Anbieter, weil er zunehmend von der Digitalisierung geprägt wird. Um von dieser Entwicklung zu profitieren, braucht man neben Digital-Kompetenz vor allem Vertriebskraft und Kundenzugang. Unsere Portalmarken haben gezeigt, dass sie diese erfolgskritischen Stärken mitbringen. Daher legen wir mit Web.de los, GMX wird folgen.

Eigentlich wechseln die Deutschen ihren Stromanbieter nur ungern …

Genau da liegt die Chance.

Strom ist ein klassisches Low-Involvement-Produkt. Vielen Verbrauchern ist nicht klar, wie einfach der Anbieterwechsel ist und wie viel Geld sie damit sparen können. Der Vertrieb konzentriert sich gegenwärtig stark auf Vergleichs-portale und TV-Werbung mit dem entsprechenden Medienbruch. Wir haben ein leistungsstarkes Stromprodukt und durch das Web.de-Portal Zugang zu über 15 Millionen Kunden, die wir auf direktem Wege ohne Medienbruch ansprechen können. Das sind sehr gute Voraussetzungen.

Ist Web.de Strom der Beginn einer neuen Diversifizierungsstrategie?

In der Web.de-Vorteilswelt bieten wir unseren Nutzern ja bereits seit Jahren die unterschiedlichsten Produkte und Dienstleistungen an, immer zu besonderen Konditionen. Das reicht vom Handytarif über Video- und Musik-Streaming bis hin zur Sicherheitssoftware. Diese Vertriebs-Power lässt sich auch für weitere Produktgruppen nutzen. (hvr)

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