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Autonom unterwegs

Autoindustrie und Silicon Valley treiben die Entwicklung des selbstfahrenden Autos voran

Noch ist der F015 ein Concept Car, aber die Zukunft autonomen Fahrens rückt näher

Ein Wink genügt und schon parkt der i3 von BMW vor den Augen der staunenden Besucher selbstständig ein. Das Fahrzeug setzt halbkreisförmig zurück, zieht mit dem zweiten Zug – gesteuert über die Fahrzeugsensorik – vorwärts auf den freien Parkplatz und verriegelt die Türen. Hinter der so mühelos scheinenden, kaum halbminütigen Demonstration, die BMW zuerst auf der CES in Las Vegas Anfang des Jahres und kürzlich beim Pariser Autosalon zeigte, steckt eine technische Revolution, die sich anschickt, unsere heutige Vorstellung von individueller Mobilität zu revolutionieren.

Das selbstfahrende Auto kommt, darüber sind sich Autoindustrie, Silicon Valley und Politik einig – es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis wir per App fahrerlose Taxis bestellen, die uns selbsttätig und sicher zu unserem Bestimmungsort bringen. Oder bis wir unserem eigenen Wagen das Steuer überlassen, um zu lesen, zu schlafen oder zu arbeiten – und nur übernehmen, wenn wir gerade Lust haben, die schöne Bergstraße selbst zu fahren. 2021 ist aktuell das angepeilte Jahr der Wahrheit: Bis dahin wollen BMW, Mercedes, VW, Ford, aber auch Tesla hochautomatisierte, bezahlbare Fahrzeuge zur Marktreife bringen, die in bestimmten Fahrsituationen völlig ohne menschlichen Fahrer auskommen. Welche technologischen Sprünge dafür noch nötig sind, lesen Sie ab Seite 8.

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